Wenn Käßmann sich den Terror zurück betet.

Es ist was faul im Staate EKD. Nicht mal drei Wochen ist es nun her, als Margot Käßmann beim Kirchentag ihre Schäfchen dazu aufrief, für die radikal-islamischen Taliban zu beten. Was genau es mit diesem Gebeten nun auf sich hatte, ist bislang nicht überliefert. Nur Maggy selbst weiß, ob sie dabei beim lieben Gott heimlich um Gnade, um 72 Jungfrauen oder um mehr Sprengstoff für die netten Jungs vom Hindukusch gefleht hat. Allerdings zeigt sich mittlerweile, dass die Gebete der frommen Margot offenbar erhört wurden und nun erste Früchte tragen. Während Frau Käßmann daher beruhigt in Rente gehen könnte, befinden sich die afghanischen Gotteskrieger seit Margots eindringlichem Appell erstmals wieder so richtig auf Erfolgskurs in Richtung Gottesstaat. Ein Blick auf die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit beweist diese wahrhaft unsinnige übersinnliche Entwicklung:


Demnach häufen sich nun mehr die Anzeichen eines baldigen Abzugs der USA und ihrer Verbündeten, die aus finanziellen und Wahlkampf-strategischen Gründen den Entschluss fassten, die Afghanen ihrem Schicksal und das Feld radikalen Terroristen zu überlassen. Ein schöner Erfolg wiederum für die Taliban, die es nach zehn Jahren endlich geschafft haben, die skrupellosen Imperialisten in die Flucht zu schlagen. Und das Beste: Als Schmankerl oben drauf gibt’s zudem noch einen festen Platz im Amerikanisch-Afghanischen Stuhlkreis. Die Tatsache, dass eine militante Terrorgruppe zu quasi-diplomatischen Gesprächen eingeladen und daher zum gleichwertigen Verhandlungspartner aufgewertet wird, ist freilich nicht nur verantwortungslos gegenüber der Zivilbevölkerung, sondern demonstriert zudem das Einknicken des Westens gegenüber Fundamentalisten, die das Leben blöd und den Tod ganz prima finden. Damit das nicht so auffällt, haben die Amerikaner natürlich vorgesorgt und die Taliban präventiv von der UNO-Terrorliste gestrichen.
Angesichts dieser Entwicklungen knallen die Sektkorken allerdings nicht nur im Hauptquartier der Taliban, sondern auch bei den Mullahs in Teheran, wo sich beim Gedanken an einen neuen Gottesstaat iranischer Prägung schon jetzt Euphorie und Jubel breit machen. Daher verwundert es nicht, dass ranghohe iranische Politiker derweil bereits nach Afghanistan reisten, um dort erste Vorbereitungen für die erneute Errichtung eines Terrorregimes im klassischen Taliban-Stil zu treffen.

Im Lichte dieser Ereignisse entpuppt sich die weise Ex-Bischöfin mit Herz und Schwips geradezu als wahre Prophetin, die künftige Dinge nicht nur vorhersieht, sondern deren Eintreten mittels göttlichen Beistandes sogar beschleunigen kann. Eine Apologetin der Weltpolitik mit Expertise für zentralasiatisches policy-making! Ein bisschen beten, ein bisschen Frieden fordern, und schwupps, schon zwei Wochen später trudeln die Einladung zum friedlichen Dialog sowie der Friedensengel in Form eines iranischen Ministers in der Taliban-Parteizentrale zu Kabul ein. Ob nun Margot Käßmann selbst, Gott oder Allah übersinnlichen Einfluss auf die internationale Politik nahmen, ist noch nicht hinreichend geklärt, doch die dem zugrunde liegende Kausalkette ist wahrlich beeindruckend. Einerseits könnte man Frau Käßmann dazu auffordern, aufgrund ihren weitreichenden Fähigkeiten von nun an öfters zur Bibel zu greifen und bei der Gelegenheit auch für das Wohl der Menschen in Iran, Mauretanien, Syrien oder auf Haiti zu beten. Andererseits stellt sich die berechtige Frage, was das wohl für Götzen sein mögen, die Maggy da in ihrer Freizeit so anbetet – denn die Vorstellung an einen Gott, der den Afghanen Mullahs statt Demokraten schickt, ist definitiv alles andere als beruhigend. Zum Wohle des Weltfriedens bleibt daher nur zu hoffen, dass Margot Käßmann in absehbarer Zukunft keine Plattform zum öffentlich Gebet geboten wird. Sollte ihr bis zum nächsten Auftritt langweilig werden, könnte sie zum Zeitvertreib ja eine Ehrenmitgliedschaft im Club der Taliban beantragen. 





Die Verfasserin bedankt sich ganz herzlich für die Verlinkung auf 

Kommentare:

  1. super beitrag, kann ich dich bitte hairaten?

    AntwortenLöschen
  2. momentchen: "FÜR" die taliban beten, oder "MIT" den taliban beten? Beide Zitatversionen kursieren. Was hat die Alte wirklich gesagt?

    AntwortenLöschen
  3. Sie hat gesagt FÜR die Taliban beten...und man darf immer für die grössten Sünder beten, oder nicht?
    etwas lächerlich finde ich, einen Satz von Margot Käßmann für die ganzen bescheuerten Entwicklungen verantwortlich zu machen. Da ziehen ganz andere Leute die Fäden (vielleicht ja die Wirtschaft? )

    AntwortenLöschen
  4. Für diese Entwicklung ist sicher die deutsche Atommafia verantwortlich, die sich für den Ausstiegsbeschluß an der Regierung der Zonenschlampe rächen will. Daß dann unschuldige Soldaten Opfer werden, liegt nur daran, daß sich die Schlampe und andere bundesdeutsche Politiksäcke vor der Teilnahme an Kampfhandlungen in Afghanistan drücken.

    AntwortenLöschen
  5. Fragt sich wiederum, woFÜR sie gemeinsam mit den Taliban beten würde? Insofern kommt beides aufs Gleiche raus, aber dennoch danke für den Hinweis.

    @Anonym: Käßmann hat in dem Fall in der Tat eine politische Entscheidung antizipiert. Ein lustiger Zufall und aus meiner Sicht durchaus Satire-tauglich.

    AntwortenLöschen
  6. nein, ich glaube die Alte hat tatsächlich gefordert, MIT den taliban zu beten. na soll sie doch mal versuchen, so schnell wie da der kopf ab ist, kann sie gar nicht drei mal allahuakbar rufen. muahahaha

    AntwortenLöschen
  7. In der DDR z.B. wurde in den Kirchen auch für die Machthaber gebetet. Und das hat beileibe nicht die Bedeutung, dass man sie sich im Amt wünschte. Sondern es war ein ganz anderes Zeichen. Insofern auf ganzer Linie ein ziemlich dummer Artikel.

    AntwortenLöschen
  8. Nein, der Artikel ist nicht dumm. Wenn jemand still für jemand betet, weiß man nicht, was er betet. Mit jemand beten heißt jedoch, laut und vernehmlich den gleichen Text zu sprechen. Glauben Sie, xbg, die Tuss würde mit den Taliban darum beten, daß sie die Selbstmordattentate einstellen und sie sich zu den Menschenrechten bekennen? Die Tuss wagt sich in kein Talibanlager, dafür ist sie zu feige. Eine kesse Lippe riskiert sie nur aus großer Entfernung. Eine typische Maulheldin und miserable Theologin!

    AntwortenLöschen
  9. Provinzler:

    "Wenn jemand still für jemand betet, weiß man nicht, was er betet."

    Eben! Und gerade deswegen ist doch die Interpretation sinnlos, sie habe den "Terror zurückgebetet". Ob es nun als Satire angestrichen daherkommt oder nicht.

    (Aus Gründen der Konsistenz gehe ich bei der Diskussion über den Beitrag weiterhin vom Zitat aus, wie es im Beitrag genannt wird, auch wenn das möglicherweise nicht zutrifft.)

    AntwortenLöschen
  10. @J.N.: "Anonym 1" will dich "hai"raten, falls er heiraten meinte simmer schon 2!

    @xbg: Ja die gute alte DDR und die ev. Kirche. Jaja. Ach waren das noch herrliche Zeiten, der Widerstand und so, das Beten, und die I.M.s - is ja bald wieder soweit. "Dummer Artikel"? Da sind Sie ja man viiel schlauer als die anderen hier, bei Ihrem differenzierten Urteil. Egal, wie Sie sich jetzt (13:33) da wieder rauswinden wollen: Die Käsmann bietet einfach zu geile Steilvorlagen.

    Liebe J.N., der Text ist von der Achse verlinkt worden, und ich brauch jetzt ne Pinkelwindel: eigentlich ne Frechheit, ältere Herren auf diese Weise geradezu unverschämt ablachen zu lassen.

    Die Windel, weil man jetzt ja öfters hier lesen muss.

    AB-SO-LUT ALLERERSTE SAHNE !!!! Keep going.

    AntwortenLöschen
  11. Frau Käsemann? Hatte die nicht mal Probleme mit zu starken Autos und zu schnellem Alkohol?

    Wie man hört, leiden die Taliban unter akutem Kfz-Mangel, vielleicht kann die Moderatorin und Vorbeterin da mal aushelfen:

    http://weltverschwoerungsblog.wordpress.com/2009/09/28/friedliebende-moderate-taliban-werden-mit-abwrackpramie-terrorisiert/

    AntwortenLöschen
  12. Wenn man schon nicht weiß, wie man ohne Verdrehungen einen halbwegs vernünftigen Kommentar hinbekommt, könnte man einfach in die Küche gehen und Kuchen backen. Oder können Sie das auch nicht?

    AntwortenLöschen
  13. Lieber Horst-Uwe alias Araki:

    Mit wem reden Sie? Aus Ihrem Kommentar wird das leider nicht deutlich.

    Aber mal zu etwas ganz anderem: Für unsere Abi-Feier suchen wir noch jemanden, der sich - im Rahmen eines lustigen Videoclips - mit einer Sahnetorte bewerfen lässt. Ihr Gesicht scheint mir hierfür sehr geeignet zu sein. Bitte melden Sie sich bei Interesse in meinem Kommentarbereich.

    Grinsen Sie eigentlich immer so "klug" oder ist das Satire?

    Interessiert das eigentlich gar nicht:

    Pätus Bremske

    AntwortenLöschen
  14. @xbg: ""Wenn jemand still für jemand betet, weiß man nicht, was er betet."

    Eben! Und gerade deswegen ist doch die Interpretation sinnlos, sie habe den "Terror zurückgebetet". Ob es nun als Satire angestrichen daherkommt oder nicht." -

    Dennoch ist der Rückschluss nicht ganz unwahrscheinlich. Anfang Juni fängt Margot, die ja ohnehin stets den Dialog gefordert hat, zu beten an - dass sie also für baldiges Appeasement gebetet hat, könnte daher durchaus sein. Zwei Wochen später findet genau dieser Dialog statt, was wiederum m.E. dem o.g. "Terror" gleich kommt. Denn Verhandlungen mit Terroristen (und das sind die Taliban in gewisser Weise, zumindest üben sie Terror an der eigenen Bevölkerung aus und beherbergen radikale Kollegen) können faktisch nicht gut gehen. Wer mit Terroristen verhandelt, wertet diese 1. zum Verhandlungspartner auf (das ist die Anerkennung, die ein jeder Terrorist gerne hätte) und erliegt 2. einer Illusion. Auch ein Al Qaida - Kämpfer hätte kein Interesse daran, sein bisheriges Dasein aufzugeben, da Frieden den jeweiligen Terroristen die Existenzberichtigung entziehen würde. Wenn die USA und ihre Verbündeten den Taliban das Feld überlassen, sind wir wieder genau da, wo wir vor 10 Jahren auch waren.

    Darüber hinaus muss ich hier wohl nochmals anmerken, dass es sich hier durchaus um einen Text mit satirischen (!) Elementen handelt - also bitte nicht so bierernst nehmen und als ernst gemeinte Politikanalyse werten.

    @ Danny Wilde: Besten Dank! Heiratsanträge werden gesondert bearbeitet, etwaige Anwärter in frühestens zehn Jahren zum Casting geladen. ;)

    AntwortenLöschen
  15. jennifer nathalie:

    Meiner Meinung nach kann man in diesem Kontext "für jemanden beten" nur so verstehen, dass dieser seine Sünden bereuen soll. Aber nun, bestimmte ideologische Erwartungen führen wohl offenbar zwangsläufig zu anderen Interpretationen.

    Satire: "Wenn Käßmann sich den Terror zurück betet" unterstellt einen direkten Wunsch Käßmanns nach Terror, der durch die umständlich begründete Kausalkette gar nicht gedeckt wird. Etwas anders würde z.B. "Wenn Käßmann den Terror zurück betet" klingen. Solche scheinbaren Kleinigkeiten markieren meiner Meinung nach, dass die Grenze von Satire zu Schmähung, von Humor zu Hass überschritten wird. An solchen Stellen denke ich immer wehmütig an den wunderbar anarchistischen, radikalen, aber immer leichtfüßigen und nicht von Ideologie zerfressenen Humor der Titanic als Vergleich. Warum nicht mal so?

    AntwortenLöschen
  16. Schade nur, dass solche Kommentare bzw. Beiträge es nicht in die Print-Medien schaffen. Wundert aber auch nicht, wenn man das Wahlverhalten deutscher Journalisten kennt. Eine sehr gelungene Satire auf eine ewig moralisiernde Person, die sich in der Komplexität von Politik nicht auskennt, und immer von ihrer imaginären Kanzel gefährliches Halbwissen herunterpredigt. Ich bin auch ein wenig irretiert, dass die evangelische Kirche hofft, durch den Populismus (Kernenergie, Afghanistan, Hartz IV etc.) der vergangenen Monate verlorene Schäfchen zurückzuholen.

    PS: Weiter so, sehr erfrischend und erheiternd. In Ihren Händen ist Satire eine scharfe Waffe. Sieht man auch an den unbeholfenen Kritikversuchen einiger Vorposter.

    AntwortenLöschen
  17. Beten kann man machen - bewirkt aber wenig. Reden ist aber allemal besser als schießen. Die Schublade "Terroristen" ist sowieso quatsch. Alle Befreiungsbewegungen - ob ANC in Südafrika, Hagana in Israel, IRA in Irland - waren mal "Terrorgruppen". Verhandlungen mit den "Taliban" hätten jedenfalls schon seit zehn Jahren tausende von Opfern verhindert. Margot Käßmann hat wenigstens den Mut, diesen Irrsinn des Waffengangs in AFG anzusprechen.

    AntwortenLöschen
  18. @ Pätus Bremske: Für Sahnetorten bin ich immer empfänglich. Glückwunsch zu Ihrem bestandenen Abi!

    Mein erster Kommentar bezieht sich auf das im Text verlinkte Spiegelzitat, das die Autorin böswillig oder ohne Ahnung im Sinn verdrehte.

    Das wäre so als würde X schreiben: "Schrieb an Hitler" und Y unterstellte daraus: X schrieb FÜR Hitler".

    Bestimmt werden Sie jetzt denken: Alles Worteklauberei, das Mädel ist geil und schreibt flott. Oben schreibt sie nicht weniger gehässig als Streicher. Keine Demokratie braucht Polemiken im Propaganda-Stil des 3. Reichs. Nicht einmal unsere.

    AntwortenLöschen
  19. Es existieren beide Versionen in den Medien.

    Herr Araki, ich weiß nicht, was Godwin dazu sagen würde, wenn er sehen könnte, wie locker Sie seine Messlatte reißen.
    Also sage ich Ihnen nur meine Meinung zu Ihrem Kommentaren: Ihre Diffamierung ist absolut ärmlich, erfasst absolut nicht den Kern der Polemik und ihr kläglicher Versuch, den starken Mann zu markieren, scheitert grandios.

    Sven Engel

    AntwortenLöschen
  20. Meine Damen, meine Herren...bleiben wir doch mal auf dem Boden der Tatsachen... Weltpolitik hin oder her... wir sollten uns an der eigenen Nase packen... wer mit dem zeigefinger auf einen deutet, deutet immer mit drei Fingern auf sich selbst. Halten wir Frieden mit unserem Nachbarn? Tun wir was gegen Mobbing auf unserem Schulhof? Kümmern wir uns ab und an um die Eltern? Kaufe ich einem Obdachlosen der in der Einkaufsstrasse sitzt ab und zu etwas zu essen? Die kleinen Schritte zum friedvollen Miteinander werden so oft vergessen und verblassen hinter den grossen Satiren und Reden zur Weltpolitik. Frau Kässmann ist auch ein Mensch- Menschen machen Fehler und manche Worte sind vielleicht auch zu schwach... um das begreifbar zu machen, was sie vielleicht mit ihrer Aussage meinte. Schade, wenn eine Person öffentlich so diffamiert wird, während andere sich an dem Krieg im Osten eine goldene Nase verdienen.... ein wenig mehr Freundlichkeit würden hier im Blog allen gut tun.

    AntwortenLöschen
  21. @Araki

    blöde Machosprüche und dann vergleichen Sie Ungeist Jennifer auch noch mit Streicher! Darf ich Sie in Zukunft mit Adolf gleichsetzen, der Frauen auch am liebsten am Herd sah! Ihr Sprücheklopfer könnt wohl nicht anders als Menschen, die eure Mainstreammeinung nicht teilen außer so dümmlichst diffamieren.
    Ich hoffe, Sie sind ledig, ansonsten bedauere ich Ihre Frau aufrichtig.

    AntwortenLöschen
  22. Liebes Araki,

    wenn Sie einen Kommentar, ohne Anrede, direkt unter dem meinigen platzieren, müssen Sie sich nicht wundern, wenn ich zickig werde (obgleich ich die Idee mit der Hochgeschwindigkeitstorte noch immer für eine gute halte).

    Danke für den Glückwunsch. Es steht noch eine mündliche Prüfung aus, bei der es aber nur um einen einzigen Punkt (plus/minus) geht. Das Abi habe ich also schon in der Tasche, Zeugnisse gibt es am Samstag auf dem Abi-Ball.

    Das Beten für den Feind ist eine uralte christliche Tradition, bereits in der "Bergpredigt" erwähnt, die Jesus zugeschrieben wird. Es dürfte dabei wohl auch eher darum gehen, die Feindschaft in positivem Sinne aufzulösen und nicht darum, den Feind in seinem bösen Handeln zu unterstützen.

    Ich hatte hier dennoch einen Kommentar hinterlassen, weil ich Frau Käßmann ziemlich unsympathisch finde, zumal sie zu jenen Menschen gehört, die professionell Ursache und Wirkung vertauschen (etwas, was auch der armselige Kabarettist Hagen Rether mit großem Erfolg betreibt).

    Was gehässige Polemiken betrifft, widerspreche ich Ihnen. Diese sind durchaus legitim, wenn sie denn originell sind und hoffentlich auch interessant zu lesen. Ich selbst versuche mich gelegentlich darin.

    Kennen Sie denn den "Stürmer"? Ich meine, nicht nur vom Hörensagen? Die Polemiken darin sind ausnahmslos (!) unoriginell, die Karikaturen stumpfsinnig und auch ohne jeden Witz (was vermutlich durchaus gewollt war, weil man stumpfsinnige, humorlose Leser ansprechen bzw. heranziehen wollte).

    Das finden Sie doch bei der Blogbetreiberin hier nicht ernsthaft vor?! Mit Ihren hellseherischen Fähigkeiten kommen Sie auch nicht weit, denn ich finde die junge Dame nicht "geil" - für meinen Geschmack ist sie auf dem Foto zu heftig geschminkt; ob ich auf Mädchen stehe, weiß ich sowieso noch nicht so genau.

    Allerdings ist das Portrait durchaus attraktiver als Ihr Sahnetorten-Gesicht, Araki, das stimmt!

    Viele Grüße
    Pätus Bremske

    AntwortenLöschen
  23. Es ist doch einfach unglaublich! Man kann ja durchaus agnostische Züge haben- aber derlei Hetzschriften zu veröffentlichen grenzt doch an gnadenlose Debilität und Unverantwortlichkeit!
    Sagt euch lieben die Piratenstatistik was?
    Seit es weniger Piraten auf der Welt gibt, steigt die globale Erwärmung unaufhörlich an. Zusammenhang? Sucht man vergeblich!
    Käßmanns Gebete waren KEINE Verherrlichung des Terrorregimes der Taliban. Mal davon ab: EKD und weltpolitischer Einfluss? In welchem Jahrhundert genau lebt ihr eigentlich noch? Zelebriert ihr persönlich zuhause auch noch die Hexenverbrennung? Wieso ich das frage? Weil's Spaß macht?!

    AntwortenLöschen
  24. @Axel, Sie meinen ja folgendes:

    "(...) Reden ist aber allemal besser als schießen. Die Schublade "Terroristen" ist sowieso quatsch. Alle Befreiungsbewegungen - ob ANC in Südafrika, Hagana in Israel, IRA in Irland - waren mal "Terrorgruppen". Verhandlungen mit den "Taliban" hätten jedenfalls schon seit zehn Jahren tausende von Opfern verhindert. Margot Käßmann hat wenigstens den Mut (...)."

    Herr Axel, Sie und Frau Käsemann stellen ja die Symbiose aus Wirt und sagen wir Putzerfisch dar.

    Ich will es anders ausdrücken: Wer NICHT reden will, wer NICHT verhandeln will, wer KEINEN Frieden will, wer IMMER MEHR TERROR&SCHRECKEN will, wer die basalsten Menschenrechte HASST, wer Frauen als private Fickdosen und nach Attraktivitätsabnutzung dann nur noch als stets zur Verfügung stehende Arbeitssklaven betrachtet resp. bei Nichtgehorsam steinigt, wer Andersdenkende enthauptet, wer unter Bildung versteht, neben der 10-stündigen Feldarbeit den 3- bis 9-jährigen JUNGS das Auswendiglernen eines einzigen "Buches" mit den Fäusten einzuprügeln (während Mädels dieselben Fäuste kriegen, sollten sie Worte wie "Bildung" auch nur im Nebensatz erwähnen), etc. pp., und, ganz nüchtern, wer funktionierende oder im Aufbau befindliche Infrastrukturen nachhaltig wegbombt - das waren dann ja wohl die von Ihnen oben und auch so genannten Freiheitsbewegungen? Ach so. Äppel, Birnen, rumschwätze.

    Von der gewollten Implikation Ihrer- (und wie Sie wohl hoffen auch Käsemann-) seits, das U.K. damals oder die heutige westliche Welt seien terroristische Unrechtsregimes, einmal ganz abgesehen.

    Überlegen-betroffenes Lächeln unter Absonderung von "Peace"-Symbolik ist das billigste Sich-Heraushalten, das es auf der Welt gibt. Ob man sich vorne hinstellt wie die göttliche Schnapsdrossel oder anonym herumsalbadert, egal, letzteres natürlich ist noch weit dadrunter.

    Liebe Yael! Lassen Sie doch das wichtigtuerische Araki. Da es keine Eier hat, zieht es sich seine Befriedigung aus den Reaktionen. Es will doch den politisch Inkorrekten nur die Maske herunterreißen! Boah ey, ganz irre originelle Sache das, dummes Tussen-Dissen etc., wie BÖSE aber auch!!! Außerdem ist doch alles bereits gesagt: Als Sahnetortenziel zu gebrauchen. Sehr angenehme Idee!

    @Jay-Enn: 10 Jahre sind mir zu lang, und außerdem könnte ich dein Vater sein; andererseits: besondere geistige Wachheit, ein frischer Spruch und ein gekonnt zuende gedachter Gedanke aber wirken auf mich wie auf andere Herren schmachtende Augenaufschläge + Titten. Von daher sorry für den pubertären wenn auch begründeten Antrag, außerdem stelle ich gerade fest, dass ich ja bereits verheiratet bin! Sapperlot, da hat der Taliban mir ja doch was voraus!

    Dann hatte ich noch lachbedingte Inkontinenz erwähnt, und beim Lesen des realsatirischen Anonymus' von 15:11 ist es schon wieder passiert.

    Im vollen Wissen der damit drohenden Gefahren also steckst du ab sofort oben in der Favoritenleiste, neben "Darvins Illustrierter" und der ebenfalls anbetungswürdigen (sic!) Letters-Lila, und daher kommt jetzt meine einzige Kritik:

    Die Frequenz des ahnungslosen Größenwahns ist zu gering!!

    Mehr!! Mehr!!!

    AntwortenLöschen
  25. Liebe Nathalie, der Kritik von Danny Wilde,21. Juni 2011 18:18
    "Die Frequenz des ahnungslosen Größenwahns ist zu gering!! " schließe ich mich an!

    Sie enttäuschen mich fast jeden Tag aufs Neue! Wenn ich Ihr Blog im Browser aktualisiere, ist leider viel öfter das alte Bild wieder da, und nur selten ein neuer Artikel, schnieff ;-(((

    Die Kommentare hier sind auch nur ein schwacher Trost, auch wenn sich einige doch ziemlich ungehemmt als Knallköppe outen und dadurch zur Erheiterung beitragen.

    Und in diesem Thrad setzen Sie zu allem Überfluß noch eine Enttäuschung oben drauf mit der der Terminplanung bezüglich Casting.
    In zehn Jahren bin ich für Sie immer noch zu alt!
    Jetzt bin ich ja viel zu alt, aber der Unterschied wird prozentual immer geringer.
    Also bitte warten Sie noch etwas länger als die ominösen 10 Jahre! ;-)

    Gruß, H_W

    AntwortenLöschen
  26. Das ist ja aufregender als Kino hier. Vom Heiratsantrag bis zur Nazi-Beleidigung, wo gibt's das bitte? ;)

    Nun denn:

    @Araki: Herzlichen Glückwunsch zum gänzlichen misslungenen Diffamierungsversuch in Bezug auf meine Person. Es gibt ja viele Arten der Beleidigung, aber Sie verstehen es wirklich, so derart das Thema zu verfehlen, dass es schon wieder unterhaltsam ist. So spricht der Vergleich zwischen meiner Person und Julius Streicher, der im übrigen maßgeblich am tragischen Verlauf des 3. Reichs beteiligt war, dafür aber auch entsprechend bestraft wurde, ganz und gar nicht gegen mich, sondern gegen Sie. Wer es nötig hat, andere Menschen mit Verbrechern zu vergleichen, demonstriert damit lediglich fehlende/n Anstand, Kinderstube und Respekt und disqualifiziert sich gleichsam von jeglichem Anspruch, überhaupt ernst genommen zu werden. Sie wissen sicher, dass Ihr o.g. Statement haarscharf an der Grenze zur Beleidigung vorbeischrammt, wobei letzteres wiederum laut §185 StGB eine Straftat darstellt. Damit's beim nächsten Mal besser klappt, empfehle ich Ihnen die folgende Lektüre:

    http://dejure.org/gesetze/StGB/185.html

    @ Die Herren Danny Wilde und H_W:

    Hinsichtlich der Frequenz kann ich leider nur auf die Tatsache verweisen, dass ich nun mal hauptberuflich Studentin bin - aktuell zudem noch im Endspurt befindlich, da ich im Juli meine Abschlussarbeit abgeben muss. Mein Blog und alles, was daraus resultiert (die netten Nachrichten, neue Kontakte etc.) ist ein wunderbares, aber auch sehr zeitintensives Hobby. Eine tägliche Präsenz wäre daher momentan nicht machbar. Zumal ich auch kein Freund von halben Sachen bin und daher keine "mittelmäßigen" Texte, die weder unterhaltsam sind noch Faktentreue beihalten, veröffentlichen möchte. Dennoch ehrt mich der Wunsch nach "mehr" wirklich sehr und ich bin auch durchaus bemüht, mein Engagement hier auszubauen - vielen lieben Dank also. :)

    AntwortenLöschen
  27. Liebe Jennifer, sicher haben Sie unsere Kritik "zu wenig Präsenz" richtig als lustige Form der Annerkennung verstanden.

    Natürlich hat das reale Leben Vorrang. Wobei ich bei Ihrem Studiengang gespannt bin, wie Sie das einsetzen werden. Ich habe ziemlich starke (Vor?)urteile gegen Leute, die solch Laberfächer wie Politologie, Germanistik, Sozialirgendwas usw. "studieren".
    Ich halte eher Natur- und Ingenieurswissenschaften für "richtige" Studienfächer.
    Und jetzt kommen Sie und bringen mein ganzes schönes Weltbild durcheinander...

    Recht haben Sie mit dem Anspruch, hier Qualität schreiben zu wollen. Sich krampfhaft ständig Sachen einfallen lassen zu müssen kann selbst bei noch so viel Begabung nicht dauerhaft (ich schreib mal: nachhaltig, freut bestimmt einige genoss_Innen) funktionieren.

    Schön auch, daß Ihre pointierte Schreibweise so polarisierend wirkt. Die Gestalten, die damit nicht klarkommen, tragen netterweise ja noch zusätzlich zur Erheiterung bei.
    Deswegen an Sie und auch an die Querulanten einen herzlichen Dank fürs Schreiben!

    AntwortenLöschen
  28. Politikwissenschaft ist kein Laberfach! Haben Sie es studiert um es beurteilen zu können? Denn nur so könnte man es.

    @Jennifer, nicht zu vergessen, dass solche Typen diese Naziverbrecher auch noch relativieren. In Dtl. ist das mittlerweile ein Volkssport jeden mit Nazis zu vergleichen/zu beschimpfen, dessen Nase nicht passt.
    Viel Glück beim Examen.

    AntwortenLöschen
  29. Diese Beschimpfungen ist Jennifer auch bei Facebook massiv ausgesetzt.

    Sven Engel

    AntwortenLöschen
  30. Ich weiß schon, warum ich solche sozialen Netzwerke tunlist meide.

    AntwortenLöschen
  31. Auch sehr gut.

    "Nichts ist gut in Afghanistan!" - der Satz, mit dem die evangelische Ex-Bischöfin Margot Käßmann berühmt wurde, markiert diese Haltung idealtypisch. Einerseits übt man radikale Kritik an der bösen Wirklichkeit, andererseits zieht man sich selbst ins Reich der reinen Moral zurück, in dem allenfalls gemeinsame Gebete mit den Taliban erlaubt sind. Politik ist hier längst nur noch Ayurveda für die unschuldige Seele, die sich keinesfalls die Hände schmutzig machen will. "Ich finde Krieg schlicht und ergreifend grauenvoll", schreibt sie in ihrem jüngsten Bestseller "Sehnsucht nach Leben", "und alle Rechtfertigungsversuche für kriegerisches Handeln haben für mich einen schalen Beigeschmack".

    Gerne glauben wir, dass Margot auch den Zweiten Weltkrieg schlicht und ergreifend grauenvoll fand, aber diese pseudonaive Kindersprache verrät mehr über sie selbst als über das Wesen des Krieges. Merkwürdig nur, dass sie bis heute nicht ein einziges Mal in Afghanistan war, um Gebetsvorbereitungen mit friedliebenden Taliban zu treffen. Aber darum geht es natürlich gar nicht. Denn: "Frieden fängt ja im eigenen Umfeld an", wie sie in ihrem neuesten Erbauungswerk für die kritische Seele dekretiert.

    Hier betrachten wir den Margot-Käßmann-Komplex in seiner reinsten Form: Es geht um den Frieden in mir selbst. Die böse Welt da draußen hat nichts damit zu tun. Sie ist nur eine diffuse Erscheinung hinter den Glasbausteinen des eigenen Glaubens. Deshalb wird man den Satz "Nichts ist gut in Syrien" von der Heiligen Margot niemals hören. Dafür reicht ihre "Fantasie" einfach nicht aus, die nichts anderes ist als der bigotte Moralismus einer frömmelnden Selbstgerechtigkeit. "

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1487910/

    AntwortenLöschen
  32. Sven Engel hat natürlich Recht – und ganz offensichtlich ist es so, dass sich einige derer, die bei Facebook ein Problem mit meiner Person haben, auch auf meinen Blog verirren. So geschehen bei „Araki“, der im wahren Leben übrigens Dieter Wallentin heißt und mir bei Facebook bekannt ist.

    http://www.keinverlag.de/autoren.php?autor=9726

    http://www.blogger.com/profile/01701860774346240801

    Laut eigenen Angaben ist Herr Wallentin als „Texter und Journalist“ tätig ist, doch seine hier von ihm artikulierten Äußerungen legen viel mehr nahe, dass er sich hauptsächlich als Hetzredner und Rufmörder engagiert. Dies ist dank Meinungsfreiheit ja auch erlaubt (sofern §185 StGB geschickt umgangen wird), wirft allerdings weder ein gutes Licht auf Herrn Wallentin selbst, noch auf seine Expertise in journalistischen Tätigkeiten. Zudem ist es bezeichnend für Herrn Wallentin, dass er sich in seinem Alter (44/45, Jg. 1966) nicht etwa einen „Gegner“ auf gleicher Augenhöhe sucht, sondern sich viel mehr an Angriffen auf eine 21-jährige Studentin ergötzt (nochmal zur Erinnerung: Das ist ein privater Blog und ich bin keine Person der Öffentlichkeit!), die er aufgrund der Altersdifferenz offensichtlich für unterlegen und unqualifiziert hält. Dass viele „Journalisten“ an Narzissmus leiden und dahingehend oft Ränkespielchen übelster Sorte initiieren, ist nichts Neues. Doch derartige Beleidigungen (Vergleich mit Julius Streicher / Nazipropaganda) an eine Person zu richten, von der man ausgehen könnte (!), sie wäre dem nicht gewachsen und daher unfähig zum Gegenschlag, bezeugt Schwäche und lässt vermuten, dass Herr Wallentin sich seiner eigenen Unzulänglichkeit bewusst ist – denn sonst würde er ja Kollegen angehen, die auf einer Augenhöhe mit ihm sind.

    Wer nun also einen geeigneten Partner zum gemeinsamen Rumstänkern, Hetzen und Rufmorden sucht, der ist herzlich eingeladen, Herrn Wallentin bei FB (dort bekannt als „Dieter Wal“) eine Freundschaftsanfrage zu stellen:

    https://www.facebook.com/profile.php?id=100000881455185&sk=info

    Frohes Schaffen und Ende der Durchsage.

    AntwortenLöschen
  33. @ Yael, 23. Juni 2011 09:25
    Nein,ich habe gesellschaftlich nicht so bewußte Fächer wie Maschinenbau und Elektrotechnik studiert. OK, ohne Abschluß, die Summe von Fleiß und Intelligenz hat nicht ganz gereicht ;-)
    Während des Studiums kommt man natürlich auch mit Studenten anderer Fachrichtungen zusammen, manchmal auch weit auseinander...

    Wissenschaftlich präziser sage ich es also so, nicht Politikwissenschaft IST ein Laberfach, sondern FÜR MICH ist es das. Ausserdem habe ich doch im vorherigen Beitrag signalisiert, daß dazulerne!

    @jennifer nathalie, 23. Juni 2011 14:13
    Liebe Jennifer, nachdem ich mich gerade als Techniker geoutet habe, kann ich Ihnen hierzu "zudem ist es bezeichnend für Herrn Wallentin, dass er sich in seinem Alter (44/45, Jg. 1966) nicht etwa einen „Gegner“ auf gleicher Augenhöhe sucht" einen Rat geben: Stellen Sie Herrn Wallentin auf eine Leiter, dann paßt das mit der Augenhöhen wieder!

    AntwortenLöschen
  34. Jennifer, man weiß doch, dass sich jeder Depp Journalist nennen darf (es wird Zeit, dass diese Berufsbezeichnung endlich geschützt wird), daher ist es kein Wunder, dass es darunter auch WallentinER befinden. :D

    @H_W

    okay.

    AntwortenLöschen
  35. Mit den Nazis und Co hats der Wallentin. Scheint ne Krankheit bei ihm zu sein.

    "Getürkt? Wenn jetzt der Autor eines solchen Satzes bei der Nationalzeitung volontiert hätte, wäre ich weniger über solche Wortwahl verwundert. http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Sahm_(Journalist) DAS darf doch bitte nicht wahr sein! Akute Sarrazinitis sollte er am besten mit Antibiotika behandeln lassen."

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=2982

    AntwortenLöschen
  36. "Ihr habt gehört, dass gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei."

    Jesus von Nazareth

    Der Glaube ist die Hoffnung, ihn eines Tages durch Wissen ersetzen zu können. Entartet er zum Selbstzweck (Fundamentalismus), wird nicht mehr nach der Wahrheit gesucht und die Fundamentalisten wollen sie gar nicht mehr hören:

    "Der Herr sagte: Ihr habt alle Dinge verstanden, die ich euch gesagt habe, und ihr habt sie im Glauben angenommen. Wenn ihr sie erkannt habt, dann sind sie die Eurigen. Wenn nicht, dann sind sie nicht die Eurigen."

    (nicht in der Bibel zu finden)

    Wie wir alle wissen, sind selbstverständlicher, allgemeiner Wohlstand und der Weltfrieden (noch) nicht die Unsrigen, obwohl die Überwindung von Massenarmut und Krieg in dem ersten Zitat bereits erklärt wird. Die wahre Bedeutung wird offensichtlich, wenn wir es mit dem folgenden Zitat aus dem bedeutendsten makroökonomischen Grundlagenwerk der Moderne, „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“, vergleichen:

    "Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut."

    Silvio Gesell

    Die Aussagen von wahren Genies bleiben für gewöhnliche Menschen (Fundamentalisten) unverständlich, und selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten können sie nur mit Mühe sinnhaftig werden.

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

    "Der Weisheit letzter Schluss"
    http://www.deweles.de/willkommen.html

    AntwortenLöschen
  37. Herr Wehmeier, müssen Sie in jedem Blog Ihre langweilige Werbung hinterlassen? Ich finde es langsam unverschämt, denn Kommentare sollte sich wenigstens im Ansatz auf den Artikel beziehen.

    AntwortenLöschen
  38. Welt Online berichtet heute von einem achtjährigen Mädchen, dass mit einer Bombe in einer Tasche zu einer afghanischen Polizeistation geschickt wurde. Bei der anschließenden Explosion kam nur das Kind ums Leben.

    Möglicherweise sind Margots Gebete noch nicht zu den entscheidenden Stellen vorgedrungen?

    AntwortenLöschen
  39. Der Krieg ist verloren das müssen wie uns eingestehen.Nach 10 Jahren haben wir nichts erreicht ausser dass Karsai der "Demokrat" und seine Kleptomanen sich die Taschen vollgestopft haben.Jeder der hier so großmäulig sich für den Krieg ausspricht soll selbst dahin aber wahrscheinlich hat derjenige selbst den Wehrdienst verweigert als er dran war.Ist zwar eine Riesenscheisse wenn die Talibs wieder das Kommando haben aber unsere Mittel und Wille sind begrenzt und mittlerweile wohl erschöpft.
    Letztens ist mir das Hemd näher als der Mantel, das ist zwar zynisch aber auch fair gegenüber unseren Soldaten.Wenn ich meine unsere meine ich alle westlichen Truppen!

    AntwortenLöschen
  40. Hallöchen Jennifer.

    Darf ich das Bildchen von der Kässmann verwenden - hast Du's selbst geschossen auf dem Kirchentag?
    Grüßle
    David

    AntwortenLöschen
  41. @David: Du darfst es gerne nehmen, ich hab' ja die Quelle (drunter, kleine Schrift) angeben. Ich selbst war freilich nicht auf dem Kirchentag, so stark sind meine Nerven nämlich beileibe nicht. ;-)

    AntwortenLöschen