Und weil Herr Polenz, ein großer Freund aller Kostümjuden, in diesem Punkt ausnahmsweise mal Recht hatte, es jedoch selbst mit der Transparenz mittlerweile nicht mehr ganz so genau nimmt, muss nun dringend Abhilfe geschaffen werden. Im Folgenden ein paar Emails, die zu einem Zeitpunkt (17. / 18.06.2012) gewechselt wurden, als Frau Wachendorff offiziell noch Jüdin war und ihr Freund ein Alibi hatte:
Mittwoch, 27. Juni 2012
Emails für den Staatsanwalt
Es ist noch gar nicht lange her, da gab mein Lieblings-MdB Ruprecht Polenz den folgenden Gedanken in der "Frankfurter Rundschau" zum Besten: "Die schnelle und ungeprüfte Ausbreitung von Behauptungen und Angriffen
im Netz, nennt Polenz ein „Spiel mit den Feuer“. Dagegen helfe nur
Transparenz und Öffentlichkeit."
Und weil Herr Polenz, ein großer Freund aller Kostümjuden, in diesem Punkt ausnahmsweise mal Recht hatte, es jedoch selbst mit der Transparenz mittlerweile nicht mehr ganz so genau nimmt, muss nun dringend Abhilfe geschaffen werden. Im Folgenden ein paar Emails, die zu einem Zeitpunkt (17. / 18.06.2012) gewechselt wurden, als Frau Wachendorff offiziell noch Jüdin war und ihr Freund ein Alibi hatte:
Und weil Herr Polenz, ein großer Freund aller Kostümjuden, in diesem Punkt ausnahmsweise mal Recht hatte, es jedoch selbst mit der Transparenz mittlerweile nicht mehr ganz so genau nimmt, muss nun dringend Abhilfe geschaffen werden. Im Folgenden ein paar Emails, die zu einem Zeitpunkt (17. / 18.06.2012) gewechselt wurden, als Frau Wachendorff offiziell noch Jüdin war und ihr Freund ein Alibi hatte:
Die eingebildete Jüdin
Wenn die Deutschen auf etwas besonders stolz sind, dann ist es
ihre Fähigkeit, Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen. Nie wieder
Krieg, nie wieder Rassismus, nie wieder Nazis - das klappt schon recht
gut, nur bei den Juden läuft es noch nicht ganz rund.
So haben „gerade wir als Deutsche“ aus der Geschichte gelernt, wie man den eigenen Judenknacks politisch korrekt auslebt. Statt Antisemiten gibt es heute nur noch professionelle „Antizionisten“, notorische „Israelkritiker“ oder „Kritiker der israelischen Regierung“ (egal welche). Sie alle können einfach nicht untätig zusehen, wenn der Judenstaat mal wieder mit Selbstverteidigung droht. Und beinah jeder kennt oder hat „jüdische Freunde“, die seine Ansichten teilen.
Wer sich in diesem Milieu umsehen will, der ist auf der Facebook-Seite von Ruprecht Polenz (CDU) an der richtigen Adresse. Polenz war mal ganz kurz Generalsekretär der CDU, heute sitzt er dem Auswärtigen Ausschuss im Bundestag vor. Er ist auch fleißiger Facebook-Nutzer, so fleißig, dass sich einige seiner Fraktionskollegen inzwischen fragen, wann er denn noch zum Arbeiten kommt.
Seine Facebookseite hat sich im Laufe der Zeit zu einer Kontaktbörse für Psychoten aller Art entwickelt. Hier tauschen sich Antisemiten mit Esoterikern und Salafisten aus, Selbstmordbomber kündigen ihre Attentate an, während nebenan der Holocaust geleugnet und das Existenzrecht Israels negiert wird. Über alledem thront Polenz selbst, der sich – nota bene! - für einen wahren Freund Israels hält, wie er immer wieder betont.
So haben „gerade wir als Deutsche“ aus der Geschichte gelernt, wie man den eigenen Judenknacks politisch korrekt auslebt. Statt Antisemiten gibt es heute nur noch professionelle „Antizionisten“, notorische „Israelkritiker“ oder „Kritiker der israelischen Regierung“ (egal welche). Sie alle können einfach nicht untätig zusehen, wenn der Judenstaat mal wieder mit Selbstverteidigung droht. Und beinah jeder kennt oder hat „jüdische Freunde“, die seine Ansichten teilen.
Wer sich in diesem Milieu umsehen will, der ist auf der Facebook-Seite von Ruprecht Polenz (CDU) an der richtigen Adresse. Polenz war mal ganz kurz Generalsekretär der CDU, heute sitzt er dem Auswärtigen Ausschuss im Bundestag vor. Er ist auch fleißiger Facebook-Nutzer, so fleißig, dass sich einige seiner Fraktionskollegen inzwischen fragen, wann er denn noch zum Arbeiten kommt.
Seine Facebookseite hat sich im Laufe der Zeit zu einer Kontaktbörse für Psychoten aller Art entwickelt. Hier tauschen sich Antisemiten mit Esoterikern und Salafisten aus, Selbstmordbomber kündigen ihre Attentate an, während nebenan der Holocaust geleugnet und das Existenzrecht Israels negiert wird. Über alledem thront Polenz selbst, der sich – nota bene! - für einen wahren Freund Israels hält, wie er immer wieder betont.
Sonntag, 24. Juni 2012
Die Konkurrenz trägt Schlips und Stöckelschuhe
Zu den lästigsten Ideen, über die Brüssel und Berlin derzeit
debattieren, gehört zweifellos die Frauenquote. Warum sie – so wie
grundsätzlich alle Quoten – Quatsch ist, nun, dafür gibt es Gründe.
Nicht nur, dass sie wahrlich ein zutiefst kollektivistisches Konstrukt
ist. Darüber hinaus stigmatisiert sie fähige Frauen, diskriminiert
Männer, ermöglicht dem Staat Eingriffe in die freie Wirtschaft und
gaukelt Ottilie Normalverbraucherin vor, sie würde sich immer noch in
der Kampfarena befinden, obwohl Frauen innerhalb der westlichen Welt den
Männern schon längst gleichgestellt sind. Warum die Quote aber dennoch
notwendig sein soll, wird uns gerne unter Bezugnahme auf die sogenannte „gläserne Decke“ erklärt.
Amerika und die deutsche Seelenhygiene
Für einige Debatten gelten hierzulande besondere Regeln. Die
Diskussion rund um Atomkraft ist dafür ein geeignetes Beispiel. Hier
muss nämlich zwischen der bösen Atomkraft, die in deutschen AKWs
produziert wurde, und den vergleichsweise harmlosen Atomen, die im Iran zu Bomben werden sollen,
unterschieden werden. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Datenschutz:
Den fordern nicht nur die Piraten, sondern wir alle. Wenn aber Julian
Assange gegen das Recht US-amerikanischer Diplomaten auf Datenschutz
vorgeht, ist das völlig legitim. Und ja, selbst bei Dingen wie Hass,
Rassismus und Intoleranz muss gemäß des deutschen Hangs zur
Differenzierung säuberlich nuanciert werden.
Freitag, 15. Juni 2012
Siedlerphobie in Jena
Spätestens seit voriger Woche weiß man hierzulande (wieder), wie heikel Geschäfte mit Juden zuweilen doch sein können. Da verkauft man ihnen ein paar U-Boote,
und siehe da, schon hat dieses Völkchen darauf ein paar nukleare
Sprengköpfe installiert. Seitdem tönt es aus der bundesdeutschen
Pazifisten-Riege, die offenbar noch nie von Dingen wie „Zweitschlagskapazität“ gehört hat: „Nie wieder“ U-Boot-Deals mit Israel!
Das gilt natürlich auch umgekehrt. Wer den Nahen Osten befrieden will, sollte dem Judenstaat nicht nur nichts verkaufen, sondern auch selbst nichts erwerben, was von israelischer Hand produziert wurde. Zumindest, wenn es nach „Pax Christi“ – einer mit friedensbewegten Katholiken besetzten Organisation – geht, die nun mit der Aktion „Besatzung schmeckt bitter“ zur Lösung des Nahostkonflikts beitragen will. Und das soll so funktionieren:
Das gilt natürlich auch umgekehrt. Wer den Nahen Osten befrieden will, sollte dem Judenstaat nicht nur nichts verkaufen, sondern auch selbst nichts erwerben, was von israelischer Hand produziert wurde. Zumindest, wenn es nach „Pax Christi“ – einer mit friedensbewegten Katholiken besetzten Organisation – geht, die nun mit der Aktion „Besatzung schmeckt bitter“ zur Lösung des Nahostkonflikts beitragen will. Und das soll so funktionieren:
„Die pax christi-Nahostkommission startet heute eine bundesweite Aktion für die Kennzeichnung von Waren aus den völkerrechtswidrigen israelischen Siedlungen auf besetztem palästinensischen Gebiet. Mit farbig bedruckten Papiertüten macht sie Verbraucher/innen darauf aufmerksam, dass Obst und Gemüse mit der Ursprungsangabe ,Israel‘ vielfach aus völkerrechtswidrigen Siedlungen stammen, und fordert sie dazu auf, sich für eine eindeutige Kennzeichnungspflicht einzusetzen.“
Die Phantom-Diskussion
Zuweilen liegen Politik und Comedy ja eng beieinander. Humoristisches Potenzial, wohin das Auge blickt, egal ob es um Ilse Aigners Lebensmittelrationierungspläne oder Claudia Roths Ode an die Türkei geht. Und auch Dirk Niebels große Trauer angesichts der Tatsache, dass ihm ausgerechnet der Besuch eines Klärwerks in Gaza verwehrt
blieb, entbehrt nicht eines gewissen Unterhaltungspotenzials. Eine
mittelmäßige Komödie, möchte man zunächst meinen – allerdings mit
Entscheidungsträgern in den Hauptrollen.
Ähnlich groß ist auch der Entertainment-Faktor, der der periodisch wiederkehrenden und von Garmisch-Patenkirchen bis zur Kieler Förde geführten Islam-Debatte innewohnt. Christian Wulff meinte, der Islam gehöre zu Deutschland, Innenminister Hans-Peter Friedrich und Unionsfraktionschef Volker Kauder behaupten das Gegenteil, und nun wärmt Bundespräsident Gauck alles noch mal auf. Ihm zufolge gehöre nicht unbedingt der Islam, sehr wohl aber die Muslime zu Deutschland, während indes der CSU-Politiker Markus Söder den Islam schon mal als „Bestandteil Bayerns“ deklariert.
Ähnlich groß ist auch der Entertainment-Faktor, der der periodisch wiederkehrenden und von Garmisch-Patenkirchen bis zur Kieler Förde geführten Islam-Debatte innewohnt. Christian Wulff meinte, der Islam gehöre zu Deutschland, Innenminister Hans-Peter Friedrich und Unionsfraktionschef Volker Kauder behaupten das Gegenteil, und nun wärmt Bundespräsident Gauck alles noch mal auf. Ihm zufolge gehöre nicht unbedingt der Islam, sehr wohl aber die Muslime zu Deutschland, während indes der CSU-Politiker Markus Söder den Islam schon mal als „Bestandteil Bayerns“ deklariert.
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