"Um den Leser bis dahin weiterführend zu unterhalten, wartet der Roman
mit einem zusätzlichen brandheißen Thema auf: Sex. Da wäre etwa die
hochschwangere Trauzeugin (und zugleich Erzählerin des Romans), die den
Leser nicht nur fortlaufend mit der überraschenden Erkenntnis
konfrontiert, dass sie sich zum Platzen fühlt. Nebenbei hätte sie
auch noch gerne Sex. Nur fehlt ihr eben der passende Mann. Ein
ähnliches Schicksal erleidet Trauzeugin Nummer zwei, die zwar einen
Mann, aber aufgrund von dessen Erektionsstörungen trotzdem keinen Sex
hat. Ganz im Gegensatz zu den restlichen Hauptfiguren, die Sex wahlweise
immer, nur manchmal oder mit dem Falschen haben. Womit sie sich
wiederum dramatisch von den Nebendarstellern unterscheiden, die – man
möchte es gar nicht ahnen – über nichts Geringeres als Sex reden."
Mehr in der aktuellen Ausgabe der "Jüdischen Allgemeinen" oder auch online.
Sex and the Chuppa
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