Die Islamophobie ist für alle da!

Als Mohammed vor rund 1300 Jahren die göttliche Offenbarung empfing, geschah wahrlich Großes. Was genau er (sofern er überhaupt existierte) im Sinn hatte - darüber streiten sich die Geister. Fakt ist jedoch, dass wir nun, im 21. Jahrhundert, mit einer Religion konfrontiert sind, die dank Osama bin Laden und Co. nicht das allerbeste Image genießt. Anders ergeht es hingegen der Islamophobie, sozusagen dem nicht-religiösen Pendant zum Islam, die zumindest in Deutschland durchaus populär ist. So löst allein der Begriff „Islamophobie“ bei vielen Zeitgenossen aus dem schreibenden, regierenden und irrelevanten Gewerbe zuverlässig und in wenigen Sekunden krampfartige Reflexe aus. Der eine rüstet sich gegen die vollständige Islamisierung Europas, der andere warnt gebetsmühlenartig vor einer erneuten Nazifizierung Deutschlands. Tatsächlich ist das Schöne an der Islamophobie, dass sie wirklich für jeden etwas zu bieten hat und damit quasi für alle da ist.

So zum Beispiel für die Elite der bundesdeutschen Islamophobie. Diese findet sich bekanntermaßen regelmäßig auf PI ein, um dort gemeinsam einer durch islamische Gotteskrieger verursachten Apokalypse entgegenzufiebern und ein bisschen über Kopftuchmädchen abzulästern. PI ist 100% Islam – hier wird nahezu 24 Stunden durchgehend über nichts anderes diskutiert, was wiederum Zweifel an der Weite des Horizonts vieler PI-Leser entstehen lässt. Ein tüchtiger PI-Kommentator kennt sich mit Koransuren besser als mit Bibelversen aus und liest jeden Morgen in freudiger Erwartung auf türkische U-Bahnschläger die örtlichen Polizeimeldungen. Wahnhafte Phantasien, wonach muslimische Kreuzzüge kurz bevor stünden und einer zunehmenden Überfremdung sowie der drohenden Einführung der Scharia hierzulande dringend Einhalt geboten werde müsse, schaffen ein heimeliges Gefühl der tiefen Verbundenheit. Eine derartige Monotonie stört die Liga der politisch Inkorrekten allerdings nur wenig. Vielmehr hypt man sich gegenseitig zum wahren Retter des Abendlands, der selbiges vor einer Heerschar muslimischer Zuwanderer retten muss. Der durchschnittliche PI’ler betrachtet sich selbst als Reinkarnation Georg Elsers: Als Widerstandskämpfer also, der zwar vehement gegen die Ver-Opfer-iriserung von Migranten eintritt, sich jedoch selbst als Opfer des gemeinen Mainstreams und noch gemeinerer Türken sieht und dem vehement entgegenzutreten hat. 

Geschmacklose Agitation gegen alles, was muslimisch ist, findet man dort zuhauf - glaubhafte Argumente hingegen nur selten, was die PI-Gemeinde aber keineswegs davon abhält, sich durchgängig als Angehörige der durchaus ernst zu nehmenden Zunft der Islamkritiker zu gebärden. Die Kunde, wonach PI und liberale Islamkritik à la Necla Kelek und Ayaan Hirsi Ali ungefähr genauso viel miteinander zu tun haben, wie Adolf Hitler und Mutter Theresa, ist allerdings noch nicht in die Redaktionsräume von FAZ, SZ und Konsorten eingedrungen. Während der politisch inkorrekte „Islamkritiker“ das Problem mittels Koran-Verbot, konsequenter Ausweisung von Migranten und virtuellen Prangern für "zu islamophile Politiker" (Nürnberg 2.0) lösen will, denken liberale Vertreter vielmehr über Bedingungen eines friedlichen Miteinanders nach. Insofern ist PI in seiner Gesamtheit nichts weiter als ein sektenartiges Sammelbecken für radikale Spinner mit Abneigung gegenüber Ausländern, wo mit obsessiv-pathologischer Präzision tagein tagaus ein gemeinsames Feindbild konstruiert wird. Das ist zwar bedauerlich, allerdings weder bedrohlich noch einmalig in Europa. Islamophobie lebt man eben auf PI aus, während der profilierte Antisemit lieber den Muslim-Markt oder das Palästina-Portal aufsucht.

Nun muss eine liberale Demokratie allerdings auch zweifelhafte Spielplätze im PI-Format aushalten können. Dass man sich damit in Deutschland eher schwer tut, beweist die Aufmerksamkeit, die PI in den Redaktionsstuben und Abgeordnetenbüros der Republik gezollt wird. Wer zu den „Guten“ gehören will, muss auch mindestens einmal pro Woche PI verteufeln – so lautet die Devise, die zugleich der Popularität des Netzwerks beständig Aufwind verschafft. Die Erkenntnis, wonach es vielmehr am einzelnen Bürger, und nicht am paternalistischen Staat oder sich so gebärenden Medien liegt, radikalen Spinnern die Aufmerksamkeit zu entziehen und sie damit am effektivsten mundtot zu machen, scheint jedenfalls nicht sonderlich verbreitet zu sein. Und so wurde beispielsweise der 9/11-Jahrestag nicht etwa zum Gedenken der Opfer, sondern vielmehr zur Warnung vor einem „sich immer weiter verdunkelnden Islambild in Deutschland“ genutzt. Indes durfte auch der profilierte Antisemitismus-Forscher Wolfgang Benz (der auch gerne mal den Jungs vom antisemitischen Muslim-Markt Rede und Antwort steht) erneut ungehindert die angeblichen Parallelen zwischen Islamophobie und Antisemitismus propagieren – wo genau allerdings die dazugehörigen Pogrome gegen türkische Gemüsehändler stattfinden oder sich abgeriegelte arabische Ghettos befinden sollen, bleibt auf ewig sein Geheimnis. Parallel dazu werden die Stimmen, die Verbote oder gar eine „Neudefinition der Meinungsfreiheit“ fordern, zunehmendend lauter. Und weil die Eliten ihren Lesern und Wählern zuweilen Abwechslung bieten müssen, kommt es schon mal vor, dass zum Beispiel die den Werten der Aufklärung verbundene „Achse des Guten“ ebenfalls im rechtsextremen Topf landet. Die Gelegenheit, auch kluge und kritische Stimmen im sogenannten „Kampf gegen Rechts“ zu stigmatisieren, liegt zu nahe, um sie sich entgehen zu lassen.
Die Verfechter des „Guten“ hingegen sind der Ansicht, den vermeintlichen „Anfängen wehren“ zu müssen – und greifen dazu nicht nur zur Nazi, sondern neuerdings auch zur äußerst beliebten Breivik-Keule. Zwar sind Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Phänomene, die hierzulande zweifellos präsent sind und dies auch immer sein werden. Aber der vielerorts herbei phantasierte nahende Holocaust an den Muslimen (freilich verursacht von PI-lesenden Breivik-Adlaten) entbehrt definitiv jeglichen Realitätsbezugs. Nichtsdestoweniger wird ein solches Endzeitszenario gerne mal ins Feld geführt, schließlich sichert es denjenigen, die sich schützend vor die muslimische Minderheit stellen, Sympathien, Stimmen und Leser. Und so kommt es, dass manch ein Politiker vom „Nie wieder Hitler“-Effekt profitiert, der einzig auf einer imaginären rassistischen Bedrohung basiert. Je weiter man sich dabei von „Rechts“ distanziert, desto mehr verliert man den Blick auf die Realität der deutschen Integrationsproblematik und das keineswegs unbeachtliche Potential des politischen Islam. Die Profiteure sind dann letztlich vereinzelt Muslime, die ihren neu gewonnenen Opfer-Status in vollen Zügen genießen und sich im Schutz von Politik und Medien gegenüber der „braunen deutschen Mehrheit“ uneingeschränkt respektlos aufführen dürfen.

Zweifellos ist das Eintreten gegen Rechtsextremismus, sofern es sich wirklich darum handelt, eine notwendige Angelegenheit. Genauso notwendig übrigens wie die liberale Islamkritik, die für Freiheit sowie Menschenrechte (inklusive Religionsfreiheit) plädiert, antidemokratische Tendenzen aufzeigt und derlei Probleme nicht lediglich durch Verbote, Ausweisungen und respektlose Beleidigungen zu lösen versucht. Natürlich gibt es eine Islamophobie im Sinne von Furcht vor islamischen Terroristen und den afghanischen Taliban, die in ihrer Freizeit am liebsten öffentlichkeitswirksam Schwule und Ehebrecherinnen enthaupten. Die Islamophobie hierzulande wirkt hingegen viel mehr wie ein Feindbild, von dem beide Seiten durchaus profitieren. Während die Islamophoben selbst gegen „den Islam“ agieren und sich in ihrer Rolle durchaus wohl fühlen, meint die Politik wiederum einen ernstzunehmende Gefahr von rechts zu erkennen. Lustigerweise kommen beide Lager nicht ohne zweifelhafte NS-Vergleiche und Verbote aus, wobei speziell die Politik das Feindbild von antiislamischen Neonazi zum Anlass nimmt, um ohne viel Arbeit höriges Wahlvieh zu rekrutieren. Denn natürlich ist es viel leichter, monatelang gegen PI zu agitieren, anstatt sich ernsthaft mit den Problemen auseinanderzusetzen, die zweifellos mit Zuwanderung und Integration einhergehen – ungeachtet der Tatsache, dass sich parallel dazu auch das PI zugehörige „Weltrettertum“ zunehmend wichtiger fühlt. Damit sind die Islamophobie sowie die dazugehörigen Feindbilder zwar für alle da; wirklich geholfen ist jedoch niemandem.



Dieser Text erschien auch auf der Achse des Guten.  

Kommentare:

  1. Korrekt!, die Islamophobie ist irrational, nützt aber dem die Phobie tragenden, dem Kranken, und seinen Gegenrednern. - Ein Teufelskreis!

    Ich selbst, als auf Grund persönlicher jahrzehntelanger Einblicke in islamische Bekannten- und Freundeskreise dennoch fälschlicherweise ca. 1993 zum Islamhass gelangt, kann das nur bestätigen. Der Hass auf diese Religion ist falsch und nützt mir - wie bspw. jetzt in Berlin, wo ich, zumindest gedanklich, die erfolgreichen islamophoben Parteien unterstützt habe, und natürlich auch den Islam-Apologeten dieser Welt.

    BTW, ich litt in den Siebzigern und Achtzigern unter Antikommunismus. Auch damals bin ich belehrt worden, dass ich womöglich eher etwas gegen die slawischen Völker habe - oder gegen Ungarn und Esten - und auch damals war mein Hass verkehrt. Klar, ich war in einigen Ostblock-Ländern und habe dort einen Eindruck gewonnen, habe auch die Schriften in Teilen gelesen, wie auch seit ca. zwei Jahrzehnten beim Islam, aber mein Antikommunismus ist letztlich schlecht begründet.

    Allerdings liegt's wohl auch in der Familie, englische Vorfahren fanden den Nationalsozialismus seinerzeit nicht so töfte, sondern eher S, wenn man das heute so einräumen darf, auch damals hat's natürlich den Adolf-Hassern und Churchill-Anhängern, den Hetzern, genützt. Als Vorwand für einen grausamen Krieg. Hatte Adolf nicht den briten die Hand gereicht seinerzeit?

    Man darf's eben nie an der Ideologie festmachen, es gibt immer solche und solche, es ist immer falsch eine Ideologie zu hassen.

    Schöner verständiger Artikel!

    AntwortenLöschen
  2. Komischer Eintrag. Ich war beim Lesen bis zuletzt unsicher, was ich da lese. Sollte das jetzt eine sarkastische Kritik an PI-Feinden sein oder umgekehrt eine billige öffentliche Distanzierung vom Lieblingsfeindbild der Massenmedien aus niedrigen Beweggründen?

    Sachlich haben die aufgezählten Kritikpunkte jedenfalls mit PI sehr wenig zu tun, dafür spiegeln sie im wesentlichen wider, was über PI in den Medien zusammengelogen wird.

    Auch dieser Blogeintrag stinkt heftig nach der deutschen Krankheit: Unfähigkeit zum öffentlichen Disput, dafür ständig bereit das "Böse" auszugrenzen.

    AntwortenLöschen
  3. Schwach dieser Artikel, zur Abwechslung.
    Einige Autoren bei PI sind nunmal christlich und/oder nationalkonservativ. Kewil hat einmal die Judenverfolgung im Mittelalterziemlich apologetisch dargestellt. Im großen und ganzen ist aber PI informativ. Leider mehr papsttreu als nötig und mehr christentumslastig als wissenschaftlich oder atheistisch. V.a. steht es auf dem Grundgesetz , ruft es nicht zum Umsturz auf, im Gegensatz zu einigen linken Portalen.

    Die Kommentatoren sind ein zweites Kapitel: viele Rabauken. Die Zensur ist schwach und angeblich nicht ausgewogen, es würden einige "linke Kommentatoren nicht veröffentlicht". Kritik von mir an homophoben PI Inhalten/Kommentaren wurden bis jetzt noch nicht ein einziges mal von der Red. unterdrückt.
    Wenn ich das mit der Zensur bei SZ, FAZ usw. vergleiche: eine Oase der Freien Meinung.

    Die Folgen von mehr Islam und mehr Muslimen in freiheitlichen Staaten sind beobachtbar und katastrophal, das ist kein Witz und keine "Phobie". Es beginnt mit der freien Meinungsäusserung die aus "Rücksicht" etwas zurückgedreht werden muss. Es kann in der Diktatur der Rechtgläubigen enden.

    Manfred Kleine-Hartlage:"Wenn sich die gesellschaftlichen Spielregeln erst einmal verändert haben, und dies nicht durch Gesetze, sondern weil die Mehrheit es nicht mehr wagt, von ihren Freiheitsrechten Gebrauch zu machen, dann gibt es kein legales Mittel mehr, diesen Prozess umzukehren. Die Mehrheit kann immer noch nichtmuslimisch sein, sie lebt faktisch unter der Herrschaft des Islam und seiner Normen."
    Das Problem, das islamische Länder haben, ist eben das schwache standing von kritischem Denken und universeller Ethik, genau, was bei uns demontiert wird. Islam ist authoritäres Denken und ethischer Dualismus: Mann/Frau, Gläubiger/Ungläubiger.

    Man kann es heutzutage wissen. Wer es noch immer nicht begreift, WILL ES NICHT.

    AntwortenLöschen
  4. Das eigentümliche an PI ist nicht die Tatsache, dass evtl. islamophobe Spinner dort ihr Unwesen treiben. Was Angst macht, ist die Tatsache, dass hinter jeder veröffentlichten Nachricht ein Körnchen, oder manchmal gar ein Riesenkorn Wahrheit steckt.

    AntwortenLöschen
  5. Ein heiliges Buch das seit Jahrhunderten die größten Gelehrten ihr Leben lang beschäftigte (inkl. Goethe), Prachtbauten, Jahrhunderte von blühender Glanzzeit und Geschichte, die größten wissenschaftlichen Errungenschaften, die größten Ärzte und Forscher usw.usw. Dies alles hat der Islam, und treue Nachfolger des letzten Propheten Mohammed (SAV) vorzuweisen. Und dann stellt sich hier eine Spätpuppertierte, respektlose Person hin und schreibt in Klammern "(sofern er überhaupt existierte)". Das ist an Unwissenheit nicht zu überbieten. Wie ignorant, unwissend und verkalkt muss man denn in dem Alter schon sein, um das alles zu ignorieren und damit wohl noch Öl ins Feuer zu gießen? Wie manipuliert in der Wahrnehmung, dass man mehr als 1 Millarde Muslime nicht sieht. Und jedes Jahr kommen Millionen hinzu. Der Islam ist die Wahrheit, die letzte offenbarte Wahrheit. Sucht ihr Glück auf Erden und nach dem Leben, dann beschäftigt euch mit dem Islam. Das ist keine Predigt, dass ist ein gut gemeinter Rat. Viele der Westländer werden zu einem schwachen Abklatsch der USA. Deren Politik, Wirtschaftssystem, Ideologien und Arroganz werden übernommen. D.h. sie werden aufgezwungen, das hat nichts mehr mit Freiheit zu tun. Die letzte Bastion ist der Islam...
    Aber, ignoriert nur weiter den Koran und den Islam. Am besten bleibt bei dem verfälschten christlichen Glauben, der 26.000 verschiedene Versionen der Bibel hervorgebracht hat. Ihr wisst so wenig und doch glaubt ihr, ihr wüsstet alles besser. Weil ihr auf eine Universität studiert oder vielleicht sogar einen Titel habt. Doch wer gibt euch das Wissen, wer gibt euch die Richtung an? Wer kontrolliert die Universitäten? Das ganze westliche System ist auf einer großen Lüge aufgebaut. Das ist einfach zu gewaltig, als das man diese Tatsache glauben könnte.

    Der Islam ist ein friedliche Religion. Hirnverbrannte Islamisten, die alles in die Luft jagen wollen und nichts mit dem wahren Islam zu tun haben schädigen dem Islam nur und werfen ein falsches Licht darauf.

    AntwortenLöschen
  6. Lieber anonymer Moslem vom 19. September 2011 08:56 ,

    herzlichen Dank, dass du der gutmeinenden Islamwohlgesonnenen so authentisch & prompt die Quittung für ihre islamwohlgesonnene Gutmeinerei ausgestellt hast! :Daumen hoch:

    AntwortenLöschen
  7. "die größten wissenschaftlichen Errungenschaften, die größten Ärzte und Forscher usw.usw. Dies alles hat der Islam, und treue Nachfolger des letzten Propheten Mohammed (SAV) vorzuweisen."

    Erzählen Sie ihre Märchen woanders.

    Gudrun Eussner:
    Europa verdankt seine Entwicklung den Muslimen des Mittelalters? Wegbereitung von Renaissance und Aufklärung durch den Islam, Algebra, Kompaß, Medizin, Druck - alles Muslime, alles Islam?
    Diese Geschichtsklitterung löst sich so: Algebra: Perser bzw. Uzbeke; Kompaß: Italiener oder Chinese; Medizin: spanische und persische Juden; Druck: Chinesen; Null: Inder. Kunst und Wissenschaft der islamischen Welt werden von Zwangskonvertierten sowie von Juden und Christen vorwärts gebracht.
    http://www.nytimes.com/2008/04/28/world/europe/28iht-politicus.2.12398698.html?_r=1

    "Der Islam ist ein friedliche Religion."
    Und die Kinder macht bekanntlich der Papst.
    Wie gesagt: kritisches Denken: bei Moslems unbekannt.

    AntwortenLöschen
  8. Ich finde den Begriff Islamophobie falsch. Wurde der Begriff nicht von den iranischen Mullahs erfunden? Es ist also mehr eine Verballhornung von berechtigten Ängsten.

    Ich finde PI auch nicht gut, da meiner Meinungs nach auch eine rassistische und ausländerfeindliche Stimmung dort herrscht und sich in manchen Beiträgen und vielen Kommentaren wieder spiegelt.

    "Islamophobie" ist auch nicht für alle da, sonst hätten wir in Deutschland einen Wilders 2.0 mit 50% stimmen. Beispielsweise stellen sich gerade die Linken auf die Seite von islamischen Fundamentalisten. Das macht diese Linken verdächtigt, da sie sonst eine klar-negative Haltung zur Religionen haben.

    Was PI macht ist das eine. Das andere sind die Vertreibungen und etc. von Christen, Juden und Hindus. Wo sind denn die ganzen Christen aus dem Nahen-Osten hin? Was ist mit dem Blasphemiegesetz in Pakistan?
    Warum wollen, die Menschen in den neuen "demokratischen Ländern", die Scharia, also unter anderem das Steinigen von Ehebrechern, einführen?
    Das ist alles Real.

    AntwortenLöschen
  9. Die Erfindung des Buchdruckes stammt aus Deutschland, von J. Gutenberg, also nicht aus China, und der Kompass aus England.

    Die islamische Welt hat seit gut 500 Jahren nichts mehr zum wissenschaftlichen und kulturellen Fortschritt der Welt beigetragen.

    Zum Artikel: "Islamophobie" ist ein Kampfbegriff, der von arabischen Fundamentalisten stammt, und jegliche Kritik am Islam und dessen Praxis verunglimpfen soll.

    Die Polemik gegen PI entbehrt jeglicher Grundlage, obwohl teilweise einige Kommentare, nicht die Artikel, unter aller Kanone sind. Von einer allgemeinen Ausländerfeindlichkeit kann gar keine Rede sein.

    AntwortenLöschen
  10. @ Wb

    Ich glaube Ihnen kein Wort, Ihr Beitrag ist inhaltich hanebüchener Unsinn. Es sei nicht vergessen, dass die Kommunisten weltweit über 100 Mio. Menschen ermordet haben, Stalin, Mao und Pol Pot gehören zu den größten Verbrechern der Menschheitsgeschichte. Wer gegen den Kommunismus ist, ist nicht gleich gegen Slawen, denn auch unter den Slawen gibt es - nicht erst seit dem Terroregime der UdSSR - zahlreiche Gegner des Kommunismus. Die Osteuropäischen Staaten waren neben China und Kambodsche die größten Opfer des Kommunismus.

    Freunde des demokratischen Rechtstaates sind gegen den Kommunismus und gegen den Faschismus, denn beides sind der zwei Seiten derselben Medaille.

    AntwortenLöschen
  11. @anonym 10:40 auf Wb

    google: Ironie, Sarkasmus

    @anonym 10:33
    "Druck": Blindprägedruck 4. JT v.: Mesopotamien, 770 n.: China. Holztafeldruck.

    Kompass: China 11.Jh, England 12.Jh.
    (wikipedia) und: http://www.scinexx.de/dossier-detail-411-7.html

    AntwortenLöschen
  12. Hallo Jennifer,

    nach Deiner Diktion durften sich die PI-Leser am Wochenende mal wieder freuen, denn es gab endlich wieder einen Toten durch türkisch-stämmige U-Bahn Schläger. Ich vermute, Du hast keine Angst, abends U-Bahn zu fahren, denn seit Deinem 18. Geburtstag steht sicherlich ein Auto vor der Tür. Und in Deiner Wohngegend wird die Migrantenquote verschwindend gering sein, genau wie an Deiner ehemaligen Schule und jetzt an den Uni.

    Was sagst Du den Eltern der drei verbliebenen Kinder ohne Migrationshintergrund an der Jens-Nydal-Schule in Berlin? Bilden die sich eine zunehmende Islamisierung auch nur ein? Akzeptierst Du es, wenn Du in türkischen Restaurants von den Männern getrennt essen musst oder das Stadtbad an bestimmten Tagen nur für muslimische Frauen geöffnet hat? Apropos Ahnungslosigkeit, wie viele Koran-Suren kennst Du eigentlich?

    Nur weil die angebliche Islamisierung noch nicht bis in Dein, möglicherweise elitäres, Münchner Umfeld gedrungen ist, sollte man keine Scheuklappen anlegen und sich gleichzeitig auf einer Wolke der moralischen Überlegenheit wähnen, indem man anderen Menschen mit anderen Erfahrungen wahnhafte Phantasien unterstellt.

    AntwortenLöschen
  13. Als zweifach Studierter kommt es mir natürlich auch so vor, daß viele pi-Artikel relativ primitiv aufgemacht sind, die Kommentatoren übermäßig simpel "dreindreschen" etc. Auch finde ich bei pi sch...e, wie die die NPD und NPD-nahe Organisationen wie PRO als quasi- oder gar normal demokratische Parteien darstellen und ehemalige KZ-Schlächter verteidigt werden, weil die ja keine Wahl gehabt hätten. Keine Frage, es gibt bei pi viele berechtigte Kritikpunkte.

    ABER! In den wesentlichen im Text kritisierten Punkten kann ich leider nicht zustimmen. Auch, wenn die Islamkritik auf pi etwas simpel erscheinen mag - sie ist sachlich KORREKT. Ich konnte jedenfalls noch keine falsch zitierte Sure finden, die Übersetzungen sind die offiziellen. Wo ist also das Problem diesbezüglich? Wo sind die falschen Zitate, fehlerhaften Meldungen, wenn nur Panik verbreitet werden soll? Warum muss Deiner (impliziten) Ansicht nach, die überproportionale, statistisch hochsignifikante Ausländer- sprich, Muslimen-gewalt unter den Teppich gekehrt werden? Von welchen anderen Quellen kann man darüber erfahren?

    Weiterhin, wenn nicht mit "...Verbote[n], Ausweisungen und respektlose[n] Beleidigungen..." - wie soll man einer totalitären Ideologie, die seit 1400 Jahren jede Schwachstelle in den besiegten Zivilisationen (und das waren viele!) ausgenutzt hat, denn sonst beikommen? Per Islamkonferenz?

    Google doch mal nach der Geschichte Libonans. Beirut war vor nicht allzu langer Zeit das "Paris des Nahen Ostens" und die Christen in der Mehrheit. Dann haben sie ihre "muslimischen Brüder" hereingelassen. Aber die geschichtlichen Fakten, die dann geschahen, sind wohl "islamophob".

    Auch verstehe ich nicht, warum das Zitieren von Koransuren im Kontext oder simple Cartoons o.ä. auf einmal "respektlose Beleidigungen" sein sollen. Darf der Stern jetzt auch keine Papstkarikaturen mehr veröffentlichen, weil so etwas als "respektlose Beleidigung" verstanden wird? (schreibe ich als Atheist btw)

    Leider ein Beitrag, der diesem sonst excellenten Blog nicht würdig ist.

    AntwortenLöschen
  14. Lieber anonymer Moslem vom 19. September 2011 08:56:

    Wenn die Bibel korrupt ist und der Koran nicht, warum gibt es dann 4 Hauptschulen des Islam, "Sekten" wie die Ammadiyyas, Aleviten etc. anstatt nur ein Verständnis und eine Richtung?

    Und warum hat Omar als erster Kalif (oder wie der Titel auch immer war) gesagt, "Bei Gott, die Steinigung als Strafe für ehebrechende Frauen hat im Koran gestanden, das muss beim Schreiben übersehen worden sein". Seitdem ist für dieses "Vergehen" (nach westlicher Definition ein freiwilliger Akt der Liebe) die Todesstrafe in der Schariah einschlägig. Wie konnte dieses "Übersehen" geschehen?

    Und warum ist Allah nicht mächtig genug, daß der Sinn Übersetzungen aus dem arabischen oder urduischen überstehen würde? Und warum gibt es den Koran schon in 2 Sprachen, obwohl eine Übersetzung nicht erlaubt sei?

    Und warum müssen Muslime selbst anstelle von Allah Übersetzer von Koranen ermorden (ja, wirklich geschehen in, you may have guessed it, Afghanistan).

    Ziemlich viele Unschlüssikeiten für ein unkorrumpiertes Buch, oder?

    Gut aber, daß Du die "Wahrheit" kennst und danke für Deine erleuchtenden Zeilen ;-)

    AntwortenLöschen
  15. @ Anonym

    Was China im 11. Jhd. angeblich erfundene hatte, war keine Kompass, der nach wie vor aus England stammt. Der "Blindprägedruck" hat mit dem Buchdruck nichts zu tun, der eine Erfindung von J. Gutenberg bleibt, die das Buch als Massenmedium ermöglichte.

    AntwortenLöschen
  16. Liebe Jennifer Nathalie,

    Du unterliegst einem kleinen inhaltlichen Irrtum: Adolf Hitler war kein Gegner sondern vielmehr ein Befürworter des Islam und die Muslime haben bei der Judenvernichtung gerne und viel geholfen. Auch gab es in Berlin damals eine Moschee, eine muslimische SS-Division "Handschar" und Himmler hat sich achtungsvoll mit dem Großmufti von Jerusaelm ausgetauscht, Adolf Hitler sich mit ihm getroffen.

    Wenn Du PI lesen würdest, hättest Du das sicher gewusst ;-)

    AntwortenLöschen
  17. Vor allem beruht Mohammeds angebliches "Prophetentum" auf dessen Erfindung, dass Jesus gar nicht gekreuzigt worden sei. Eine abstruse Behauptung 600 Jahre nach der Kreuzigung!

    AntwortenLöschen
  18. Es war schon immer eine beliebtes Spielchen, alle, die nicht der verordneten politisch-gesellschaftlichen Idylle huldigten, als "rechts " einzustufen.
    Natürlich geschieht dies auch mit den "Islamophoben", zu denen - ich wiederhole mich - auch ein Bassam Tibi gezählt wird (von anderen kritischen Moslems ganz zu schweigen).
    Daher blendet man die Geschichte ja auch gern aus:
    Ab 1943 wurden verstärkt Waffen-SS-Einheiten aufgestellt, deren Mannschafts-, teilweise auch Unteroffiziersdiensgrade u. a. auch von Moslems gestellt wurden. So existierten mindestens 3 "muselmanische" Waffen-SS-Gebirgsjägerrregimenter und mehrere "osttürkische" Waffen-SS-Infanteriebataillone. Die Angehörigen waren bei den Gebirgsregimentern zu über 80% Bosnier, die auf dem Balkan gegen Titos Truppen eingesetzt wurden (Titos reguläre Partisanenarmme bestand zu 80% aus Serben(!!!) und Kroaten(!!). Unter "Osttürken" verstand man Kaukasier, die meist in der Südukraine eingesetzt wurden.
    Auch die Wehrmacht hatte muslimische Einheiten. Deren Feldlazarette wiesen in ihrer Kriegsstärkenachweisung (K.St.N) einen Mullah als geistige Betreuung aus (K.St.N. 1345 „Feldlazarett (S) für landeseigene Verbände“).
    Zudem: Dass in der Türkei jahrelang KAVGAM neben dem Koran das meistgekaufte Buch in der Türkei gewesen sein soll, spricht Bände, denn die Käufer können nicht nur Kemalisten gewesen sein (Kavgam ist der türkische Titel von "Mein Kampf").
    Es spricht vieles dafür, dass die NPD-Granden tatsächlich zerebral entkernt sind (ich paraphrasiere Matussek), denn sonst hätten sie längst eine islamische Plattform gegründet. Schließlich gibt es ja in der Auffassung von Familie, Ehre, Erinnerungskultur (Henlein Kolats Auslassungen zum Armeniermassaker), Nationalismus, Antisemitismus, allgemeinen Rassimus usw. reichlich Schnittstellen mit "dem" Islam gewisser Vereine, Räte usw..
    Diese - und nicht liberale Moslems - sind diejenigen, die in Politik und Medien wohlwollende Aufmerksamkeit genießen, während sich z. B. eine Necla Kelek von Bahners indirekt mit St. Just vergleichen lassen muss (in seinem Aufsatz "Aufklärungsfanatiker") und alle applaudieren.

    AntwortenLöschen
  19. Heya da hast du ja in ein hübsches Wespennest gestochen, ich hab den Artikel erst auf Achgut gelesen und wollte dir schon eine etwas längere eMail schreiben.
    Jetzt da ich die Kommentare hier lese erscheint mir das aber eher unnötig.

    Ich wollte nur kurz loswerden, dass ich grade weil mir deine hier veröffentlichten Blogeinträge immer sehr gefallen haben, ziemlich enttäuscht davon bin das du mich nur weil ich Durchschnitts PI Leser bin gleich als minderbemittelten Nazi hinstellst.

    AntwortenLöschen
  20. Es geht nicht um Christentum oder Islam, sondern um die Menschenrechte.

    Man kann glauben, dass Mohammed ein "Prophet" war, der den Koran von einem "Engel" offenbart bekommen hat, wie alle Muslime glauben.

    Man kann aber auch glauben, dass Mohammed ein Lügner und Betrüger war, der nur behauptet hat, dass er einen "Engel" gesehen hat, so wie alle Nicht-Muslime das glauben.

    Wer erstes glauben will, kann das tun - aber eben nur im Rahmen der Menschenrechte, wie jede Religion.

    Im Moment aber präsentiert sich der Islam jedoch nicht als eine Religion, die exakt die gleiche Toleranz zu zeigen bereit ist, die sie umgekehrt erwartet. Z.B. werden Konvertiten vom Christentum zum Islam öffentlich gefeiert, umgekehrte Konvertiten vom Islam zum Christentum jedoch müssen um ihr Leben fürchten.

    Und solange das der Fall ist, ist "Islamophobie" so angebracht wie "Scientolophobie", vielleicht sogar noch mehr.

    AntwortenLöschen
  21. Und noch was, wer sich über den Islam und Mohammeds angebliche "Offenbarungen" informieren will, für den gibt es ein paar gute Bücher:

    Ali Dashti - "23 Jahre"

    Ibn Warraq - "Warum ich kein Muslim bin"

    Jaya Gopal - "Gabriels Einflüsterungen"

    Manfred Kleine-Hartlage - "Das Dschihadsystem - Wie der Islam funktioniert"

    Bat Ye'or - "Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam: Vom Dschihad zum Schutzvertrag"

    Johan Bouman - "Der Koran und die Juden"

    AntwortenLöschen
  22. Man kann das Verhältnis der Bürger - ähnlich wie die Noten im doitschen Schulwesen - zur I-Religion wie folgt skizzieren:
    1 - der Islamhasser, der den Islam als politisches System erkennt und ihn wegen seiner vielen Schwächen nicht nur in seiner Umgebung ablehnt
    2 - der "Islamophobe", der Furcht, Angst und Sorge in sich trägt und der den Islam gerne woanders sieht, seine Abneigung ist nicht global und auch nicht emotional
    3 - der äquidistante Kritiker, der alle Religionen ablehnt, oft den Katholizismus und Scientology mehr als den Islam; dem Ä-Kritiker sind die Risiken, die Religionen mit sich bringen, bekannt, er ist ansonsten unspezifisch und hält den Papst für ähnlich problematisch wie die iranischen Mullahs
    4 - der "SZ-Leser", der den Islam respektiert, wenn auch nicht mag, aber die Islamophoben verachtet - und natürlich auch den Papst
    5 - der Sympathisant oder Gläubige, der Kritiker des Islam verachtet, diese aber leben lassen würde - einfach weil er den Islam nicht soo ernst nimmt, ihn nicht konsequent praktiziert (grooße Gruppe btw)
    6 - das Werkzeug Allahs, muss nicht Salafist oder Schiite mit Drang zur Apokalypse bei der Ankunft des 12.Imam sein, ist aber als Werkzeug Gottes einsatzfähig und kann im Extremfall als Gefährder auf sich aufmerksam machen (vgl. große Gruppe, aber Einsatzwillen beschränkt - ansonsten wäre ja auch der Teufel los)

    HTH
    Wb

    PS: PI ist Kategorie 1 bis 2, der hiesige Blogartikel der 3. bis 4. Kategorie zuzuordnen. Ein echter Tiefpunkt. Auch weil man die Medienknete und die Knete der Bildungssysteme spürt. - Jeder hat seine Grenzen.

    AntwortenLöschen
  23. Also irgendwie erscheint es mir so, als hätten einige Zeitgenossen nur die Hälfte des Textes - der übrigens auf dem These, Antithese, Synthese-Schema basiert - gelesen. Und irgendwie finde ich das Weltbild, wonach jeder, der PI nun mal nicht so klasse findet, gleich ein linker Appeaser sein soll, doch recht schräg. Gibt es jetzt etwa nur Polenz/SZ und PI? Nichts dazwischen?

    Fakt ist, dass ich die Probleme, die "der Islam" (auch hier muss man letztlich differenzieren - wenn der Islam rein auf dem Koran basiert, dann gibt es keinen säkularen Islam, was jedoch nicht die Existenz säkularer Muslime ausschließt, die den Koran einfach nicht bierernst nehmen - wer hingegen alle Suren brav befolgt, ist meistens Islamist bzw. Terrorist) hierzulande zweifellos verursacht, keineswegs verharmlose. Das erkennt man nicht nur, wenn man obigen Text liest (wo ich oft genug auf die Notwendigkeit der Islamkritik hinweise), sondern auch anderen Kommentaren, in denen ich bspw. die linken Reaktionen auf das Norwegen-Attentat, den laschen Umgang mit dem Terrorismus oder der deutschen Haltung zu 9/11 kritisiere. Darüber hinaus halte ich den Islam an sich ebenfalls für eine vergleichsweise rückständige Religion, die dringend einer Aufklärung, oder wenigstens einer Textkritik, bedarf. Ebenso kritisiere ich freilich auch Dinge wie Geschlechterapartheid (tut PI das auch?), Homophobie und Antisemitismus, die unter einigen Moslems klar vorhanden sind.

    Allerdings sehe ich in PI keine adäquate Antwort auf Islam-spezifische Probleme und linke Wegschau-Mentalität. Was dort betrieben wird, basiert nun mal auf gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit - es gibt nur DIE Türken und DIE Araber, die natürlich automatisch minderwertig sind. Mein Ding ist das eindeutig nicht. Nicht nur, weil ich mit kollektivistischen Weltbildern wenig anfangen kann - sondern allein, weil ich als Deutsche z.B. auch nicht in einem anderen Land leben wollen würde, in dem sich meinetwegen 50% der restlichen deutschen Einwanderer daneben benehmen und ich dann, als anständiger Einwanderer, gleich mit unter Generalverdacht seitens des Gastlands stehen muss.
    Und wenn manch einer noch daher kommt und einen baldigen Bürgerkrieg (Muslime gegen Nicht-Muslime) prophezeit, ist das in meinen Augen durchaus abgedreht und nichts weiter als Panikmache. Mir missfällt demzufolge der latente Rassismus, der sich mit übermäßiger Emotionalität und anti-liberalen Gedanken paart. Wie defininiert PI denn die Freiheit, mit der dort geworben wird? Freiheit vor Einwanderern? Meinetwegen, das hat dann aber nichts mit Liberalismus zu tun, ebenso wenig wie die Moscheen- und Koranverbote, die dort vorgeschlagen werden.

    Nichtsdestoweniger schließe ich mich den Kampagnen, die gegen PI gestartet werden - wie bereits im Text erwähnt - nicht an, da diese genauso antiliberal sind. Ich würde nie auf die Idee kommen, ein Verbot zu fordern und sehe in PI auch keineswegs eine brandgefährliche Gruppierung.

    AntwortenLöschen
  24. Letztlich bin ich aber der Ansicht, dass eine liberale Islamkritik wesentlich angebrachter ist, als eine fremdenfeindliche Draufhau-Mentalität, wie sie bei PI oft praktiziert wird. Wenn "liberal" dann auch noch von vielen Menschen als "Kapitulation" verstanden wird, ist das durchaus bedenklich. Denen würde ich dann wirklich mal die Bücher, Texte und Interviews von Necla Kelek, Ayaan Hirsi Ali, meinetwegen auch Hamed Abdel Samad etc. ans Herz legen. Das sind m.E. kluge Menschen, die sich mit dem Problem argumentativ auseinander setzen. Gemeinsam mit Gerichten, die jeden (!) Straftäter gleich (!) bestrafen und Politikern, die klar für liberal-demokratische (!) Werte eintreten, kann die liberale Islamkritik sicherlich einiges gegen die Probleme, die sich in D entwickeln, bewirken. Dass hingegen eine große politische Elite lieber falsche Toleranz walten lässt und das Feindbild der rechtsextremen Islamophobie verfolgt, bringt niemandem was. Offenbar ist die Entstehung von derartigen Feindbildern ein ganz klares Krankheitssymptom der deutschen Politik, die lieber vorgibt (!) etwas zu tun, anstatt wirklich anzupacken. Genau dieses Lavieren ist übrigens auch einer der zentralen Knackpunkte des Textes, was man merkt, wenn man ihn bis zum Ende gelesen hat.

    Zudem habe ich den Eindruck, dass Liberalismus von vielen mit "laissez faire" gleichgesetzt wird. Was allerdings Schwachsinn ist - eine liberale Politik, die es dem Individuum überlässt, aus seinem Leben was zu machen, würde bspw. auch die Einwanderung in die Sozialsysteme verhindern. Dass viele Migranten sich nicht integrieren wollen, liegt schlichtweg daran, dass sie nicht nur Sozialleistungen, sondern auch einen Streetworker pro Quadratmeter und einen Opferstatus seitens der paternalistischen ( = Gegenteil von liberal) politischen Elite gratis oben drauf verpasst bekommen. Nur mal als Beispiel.

    Der liberal-aufgeklärte Standpunkt zeichnet sich dadurch aus, dass er eben nicht in Schubladendenken verfällt und einer Gruppe von Menschen pauschal ein negatives oder positives Label aufklebt. Liberal-aufgeklärt bedeutet, die Freiheit des Einzelnen in den Mittelpunkt zu stellen und freiheitsfeindlichen Ideen und Handlungen entgegenzutreten - egal ob von links oder rechts, von außen oder innen. Linke werden das weiterhin für rechts erklären und Rechte für links, solange sie an ihren Gruppenschemata festhalten.

    AntwortenLöschen
  25. @Jennifer Nathalie

    Ihren dialektischen Ansatz habe ich wohl verstanden.
    Auch Ihren letzten Ausführungen kann ich zustimmen.
    Allerdings bin ich der Meinung, dass es jetzt an der Zeit sein müsste, einmal die "willigen Helfer" jenes mit der Burka getarnten politisch-gesellschaftlichen Atavismus zu bennenen.
    Ihre Aufzählung der liberalen (muslimischen) Kritiker des Islam hätte ergänzt werden müssen durch den Namen Bahners und seiner Claqueure. Tibis Entwurf für einen Euro-Islam, den ich für sehr diskutierbar halte, muss mit der SZ, FR, taz und FAZ genannt werden, die sich mit ebensolcher Vehemenz dagegen aussprachen, wie sie Toleranz gegenüber "dem" Islam fordern und bei Gelegenheiten die "liberalen" Moslems wie eine Monstranz vor sich hertragen - um sie danach wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen.
    Ich sehe das Problem nicht in den hier lebenden liberalen Moslems oder muslimischen Karteileichen, auch nicht so sehr in den "Vereinen" und "Räten". Das Problem sind die Bahners, Bax, Schiffers (letzterer hat der DLF ja eine Platform geboten), Benz und ihre nachplappernden politisch korrekten Alpendohlen.
    Mir scheint, letztlich sehnt diese "Elite" nach den alten Verhältnisssen zurück, die sie früher als präfaschistisch eingestuft hatte und nun - dialektisch gereinigt - wieder als salonfähig erachtet. Kurz, man sehnt sich klammheimlich nach einem Arkadien, dialektisch synthetisiert aus Luthertum, Inquisition, Sozialismus à la DDR, in der wieder alles so ist, wie zu Zeiten, als es z. B. zu den gesellschaftlichen Gepflogenheiten - nicht nur - in Niederbayern gehörte, den Bräutigam (oder die Braut) nach der Größe des Hofes der Eltern zu bestimmen und die Tochter (hin und wieder auch der Sohn) zumindest eins hinter die Löffel bekam, wenn sie Schande über die Familie brachte.
    Freuen wir uns auf diese "schöne neue Welt", wo es sicher viel Bio-Soma für alle gibt.

    AntwortenLöschen
  26. JNP schrieb:

    Der liberal-aufgeklärte Standpunkt zeichnet sich dadurch aus, dass er eben nicht in Schubladendenken verfällt und einer Gruppe von Menschen pauschal ein negatives oder positives Label aufklebt.

    Eben. Weshalb man auch inne werden sollte, wie wenig die Wirklichkeit im klapprigen These-Antithese-Synthese-Schema aufgeht.

    AntwortenLöschen
  27. Nicht nur, weil ich mit kollektivistischen Weltbildern wenig anfangen kann
    Aussser es geht um "Die Deutschen",gell geschätzte Autorin?So fangen doch die meisten Ihrer Artikel an

    AntwortenLöschen
  28. Ich bin nicht iss'lahm-o-phob.

    Ich bin religiophob.

    AntwortenLöschen
  29. Liebe Autorin,

    ich habe Ihnen schon einmal geschrieben, dass Sie wirklich Talent haben und ich stolz wäre, wenn nur ein Teil meiner Studenten Ihren Intellekt hätte.

    Dieser Beitrag war leider deutlich unter Ihrem Niveau.

    Versuchen Sie beim Aufbau Ihrer Beiträge nicht krampfhaft einem klassischen Schema zu folgen. Das Schema sollte dem Inhalt folgen, nicht umgekehrt.

    Haben Sie den Mut zu These! Ohne die (inhaltlich schwachen) Angriffe auf das Internetportal PI hätte der Beitrag gut gelingen können.

    Herzlichst

    A. Friend

    AntwortenLöschen
  30. Nehmen wir mal exemplarisch ein paar Aussagen aus dem Artikel heraus:

    1.) "PI ist 100% Islam – hier wird nahezu 24 Stunden durchgehend über nichts anderes diskutier" - Falsch! Die haben auch Bürokratismus/Zentralismus der EU im Programm, haben Zweifel an der aktuellen Klimaprognostik, haben einen pessimistisch-klaren Blick auf die EURO-Entwicklung, sind auch gegen andere antiselektive Einwanderung nicht moslemischer Art und pflegen explizit christliche und rechte (nicht zu verwechseln mit dem nationalen Sozialismus) Wertemengen. - Dazu kommt noch die internationale Ausrichtung: Pro Amerika, Pro Israel

    2.) "Ein tüchtiger PI-Kommentator kennt sich mit Koransuren besser als mit Bibelversen aus und liest jeden Morgen in freudiger Erwartung auf türkische U-Bahnschläger die örtlichen Polizeimeldungen." - Ich habe es zwar nicht zum Kommentatoren gebracht, aber "Freude" scheint mir hier klar der falsche Begriff zu sein. - Es geht auch ohne Hetze. Man KANN sich ja nur bei PI und ähnlichen Einrichtungen über bestimmte Hintergründe von kriminellen Taten informieren. Woanders sitzt ja der Presserat mit seinem Kodex drauf - der eigentliche Skandal!

    3.) "Die Kunde, wonach PI und liberale Islamkritik à la Necla Kelek und Ayaan Hirsi Ali ungefähr genauso viel miteinander zu tun haben, wie Adolf Hitler und Mutter Theresa (...)" - OK, wieder Hetze. - PI betreibt durchaus ernsthafte "rechte" Islamkritik. Arbeiten Sie sich vglw. mal bei der Jungen Sozialisten ab oder bei den Ökologisten und fassen dort zusammen, was auf tieferer Ebene vorgetragen wird. Das ist auch unter aller Sau und im Gegensatz zu PI oft auch gegen die Verfassung und gegen die Ideen der Europ. Aufklärung gerichtet.

    So, belassen wir's mal dabei, ich will mich ja nicht aufregen. Was wir vielleicht lernen könnten: Es gibt auch welche "draußen", die sind links oder rechts und nicht "normal liberal" wie unsereins, die den Islam auch S (der eine Kommentatorenkollege hier mit dem "Islam=Wahrheit" ist bereits hinreichend erschreckend - davon gibt's Hundertausende in D - und wenn die sich erst mal finden...) finden und i.p. Kritik solid beitragen. Auch wenn die INSGESAMT nicht so fit sind wie unsereins.

    MFG
    Wb

    AntwortenLöschen
  31. Selten so gelacht über dieses Geschreibsel. Entweder verstehst Du nicht wovon Du schreibst, oder Du siehst die alltägliche Realität nur aus weiter Ferne. Ansonsten: Lies mal den Koran. Dort findest Du Antworten für unverständliches

    AntwortenLöschen
  32. @ Anonym 20. September 2011 02:19

    Ihr Auflistung ist abstrus und hanebüchen, denn wer den Islam ablehnt, wegen seiner totalitären Tendenzen, und menschenverachtenden Scharia ist kein "Islamhasser", sondern und Menschenfreund.

    Im Gegensatz zu den islamischen Mullahs lässt der Papst keine Homosexuellen und Konvertiten aufhängen, von daher ist es es eine niederträchtige Doppemoral, diejenigen, die den Islam aus guten Gründen ablehnen, als "Hasser" zu titulieren, die Ablehnung des Katholizismus und des Papstes dagegen nicht, sondern die Verachtung sogar befürworten.

    Im 5. Punkt unterstellen Sie sogar, dass diejenigen, die den Islam ablehnen, Moslems umbringen wollen/würden.

    Kurzum: Ihre Auflistung ist inhaltlich nicht nur völlig Stuss, sondern auch durch eine niederträchtige Doppelmoral gekennzeichnet.

    AntwortenLöschen
  33. Sie sollten bzgl. PI zwischen den wohlbegründeten Artikeln und den Kommentaren unterscheiden. Und wenn von "den Türken" und "den Arabern" die Rede ist, ist eigentlich aus dem Kontext ersichtlich, welche Gruppen unter ihnen gemeint sind.

    Und wie man in Hamburg, Berlin und NRW beobachten kann, sind sie meisten eben nicht integriert, sondern leben oion Parallelwelten, über 40% davon von Sozialhilfe.

    Aber wer politisch oder beruflich etwas werden will, geht halt auf Nummer sicher, wenn er sich von PI distanziert....

    So schrieb der Spiegel über die Probleme, als es koch keine PC in Deutschland gab:

    »Die Türken kommen - rette sich, wer kann«
    Fast eine Million Türken leben in der Bundesrepublik, 1,2 Millionen warten zu Hause auf die Einreise. Der Andrang vom Bosporus verschärft eine Krise, die in den von Ausländern überlaufenen Ballungszentren schon Lange schwelt. Städte wie Berlin, München oder Frankfurt können die Invasion kaum noch bewältigen: Es entstehen Gettos, und schon prophezeien Soziologen Städteverfall, Kriminalität und soziale Verelendung wie in Harlem. (...)

    Der Spiegel, 30.07.1973
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41955159.html

    »Die Reichen werden Todeszäune ziehen«
    SPD-Kommunalexperte Martin Neuffer über die Ausländerpolitik der Bundesrepublik Eine radikale Neuorientierung der Bonner Ausländerpolitik fordert der langjährige hannoversche Oberstadtdirektor, Städtetagpräside und NDR-Intendant Martin Neuffer, 57. In seinem soeben erschienenen Buch "Die Erde wächst nicht mit" plädiert der linke Sozialdemokrat dafür, die Einwanderung von Türken in die Bundesrepublik "scharf" zu drosseln und auch das Asylrecht "drastisch" auf Europäer zu beschränken. (...)

    Der Spiegel, 19.04.1982
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14344559.html

    Und heute fällt Wulff vor Gül auf die Knie. Jede Selbstachtung fehlt.

    AntwortenLöschen
  34. "Und wenn manch einer noch daher kommt und einen baldigen Bürgerkrieg (Muslime gegen Nicht-Muslime) prophezeit, ist das in meinen Augen durchaus abgedreht und nichts weiter als Panikmache..."


    Und was war denn das in Jugoslawien? Ein Bürgerkrieg zwischen Moslems und Nicht-Moslems. Warum soll das nicht auch hier stattfinden können? Woher der Optimismus?

    Was sehen wir in Paris? Dort brennen täglich Autos.

    Was sahen wir kürzlich in England?

    Nee, Bürgerkrieg wird's hier bestimmt nicht geben.....

    AntwortenLöschen
  35. Der Islam wird überall das anrichten, was er überall anrichtet.
    ;)

    Nah, im Ernst, der Wahnsinn kann sehr gefährlich werden. Man braucht auch keine Bev.Mehrheit.

    AntwortenLöschen
  36. Um das noch mal klarzustellen, niemand hat etwas gegen die "Merkmale Doitschlands", wie der Papst sie nennt, aber die Ideologie ist eben problematisch - dezent formuliert.

    Netter Kerl der Papst btw...

    AntwortenLöschen
  37. Für jemanden, die noch so jung ist und offenbar den Islam nicht kennt (nicht das Leben Mohammeds, nicht den Inhalt des Korans und die Art des Umgangs mit diesen Versen), ist der Artikel schon nicht schlecht. Aber hier redet eine Farbenblinde über Farben. Ich empfehle das Lesen einschlägiger Bücher, wie den Koran, "Das Dschihadsystem", usw. (sollte vorerst genügen) und dann den Artikel ggf. noch einmal zu überarbeiten. Kleiner Denkanstoss: Es gab im dritten Reich auch viele Arier, die freidlich und nicht judenfeindlich waren - aber sie heilten ihre Klappe, um sich und ihre Familien nicht zu gefährden. Genau das passiert heutzutage mit "moderaten" Moslems. 10 Kämpfer können 100 Menschen kontrollieren oder Feinde besiegen, steht schon im Koran. Bevor ich den Koran las, dachte ich auch so blauäugig... (was übrigens politisch erwünscht ist)

    AntwortenLöschen
  38. Bitterböser Kommentar, voller herabwertender Vokabeln, wenig faktenorientiert. Da musste jemand aber mächtig Dampf ablassen. Sie passen prächtig zu dem Bild von PI, was Sie sich da gebastelt haben.

    PI ist häufig Boulevard, häufig unsachlich, häufig großer Schrott. Es ist aber auch ein lesenswerter Pressespiegel für denjenigen, der wissen will, was es Neues rund um die Themen Euro und Islam in Deutschland gibt. Das sind die aktuellen Themen, wo momentan wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden.

    Wenn sich Kommentatoren, so wie Sie, im Internet mal so richtig austoben, begrüße ich das ausdrücklich. Eine falsche aber diskutierte Überzeugung eines Demokraten in nebensächlichen Blogs ist tausendmal besser als eine falsche und verheimlichte Überzeugung eines Radikalen, der irgendwann die Bombe platzen lässt. Es mag etwas opahaft wirken, aber ich bin mir sicher, dass Sie PI irgendwann mit einem Lächeln betrachten können, ebenso wie Henryk Broder.

    Gruß aus Berlin
    Erich

    AntwortenLöschen
  39. Zitat aus dem Text:
    "Während der politisch inkorrekte „Islamkritiker“ das Problem mittels Koran-Verbot, konsequenter Ausweisung von Migranten und virtuellen Prangern für "zu islamophile Politiker" (Nürnberg 2.0) lösen will, denken liberale Vertreter vielmehr über Bedingungen eines friedlichen Miteinanders nach"

    Die Bedingungen für ein "friedliches Miteinander" sind längst von den Muslimen diktiert worden:
    Entweder ihr macht was wir wollen, oder...."
    Das lässt sich im großen und im kleine Beobachten. Hat schonmal jemand darüber nachgedacht, weshalb der "Tag der offenen Moschee" ausgerechnet am 03. Oktober stattfindet und nicht an einem der anderen 364 Tage im Jahr?

    Sorry Mädchen, aber mit diesem Text hast Du nur eines dargeboten: Das Du auf die dusselige Appeasement-Rethorik reingefallen bist

    AntwortenLöschen
  40. Wehe, dass diese unwissende, gehirnlose Tussi es in die Bundestagsreihen schafft! Haltet sie fern von den Grünen!

    AntwortenLöschen
  41. Bin zufällig auf diesen Blog mit seinen Kommentaren gestoßen und hatte beim Lesen derer zum Glück eine alte Hose an sowie keinen Teppich unter meinem Stuhl (war leichter aufzuwischen).
    Ich wundere mich nicht mehr warum alles den Bach runtergeht und Pisa so einen Zulauf hat.

    AntwortenLöschen
  42. Da war ich mit 21 Jahren aber weiter.
    Islamophobie wieso?
    Die Jungs hassen uns, muß ich ihnen deswegen die Hand reichen?
    Verstehe ich nicht?
    Aber auch Du wirst noch lernen.
    Viel Spass dabei!
    Bei der Masse von freundlichen Islamen die hier rumrennen, wird es nicht lange mehr dauern.

    AntwortenLöschen
  43. Man kann ja PI ruhig kritisieren, allerdings sollte man da sachlich bleiben.

    Es werden hier alle möglichen Behauptungen über die Internetseite aufgestellt, ohne sie auch nur ansatzweise zu belegen. Die Tatsache, dass PI-Kommentatoren Koransuren kennen, wird nicht etwa als Nachweis für Ihre Sachkunde, sondern als Vorwurf dargestellt. Ich finde, spätestens dort verlässt die Autorin die Ebene der Sachlichkeit vollständig.

    Auch die sogenannten Horrorscenarien hinsichtlich Islamisierung und Bürgerkrieg sind keinesfalls unrealistisch. Ich erinnere an die jüngsten Straßenkämpfe in Frankreich und England, die überwiegend von muslimischen Einwanderern angezettelt wurden. Es gibt viele weitere Beispiele für Bürgerkriege zwischen Muslimen und Kuffar wie Israel, Somalia, Sudan, Kashmir, Irak, ... Schließlich und endlich gibt es die Pflicht der islamischen Gemeinschaft, der Ummah, durch Krieg, sogenannten Jihad, die Herrschaft Allahs über die Welt zu etablieren. Wenn sie wollen kann ich das anhand von Ayas, Ahadith und Tafsir belegen. Gerne zitiere ich auch islamische Geistesgrößen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

    Es gibt den eindeutig den Auftrag Allahs, die Welt zu erobern, und das ist militärisch gemeint. Es gibt also eine Pflicht zum Krieg im Islam. Deshalb ist die Gefahr eines Bürgerkrieges kein Phantasiegespinnst sondern durch die islamischen Dogmen und die gegenwärtige Praxis allzu begründet.

    AntwortenLöschen
  44. Ich möchte auch noch ein paar Buchempfehlungen für unsere Autorin loswerden.

    1. Ibn Warraq "Warum ich kein Muslim bin.

    2. Andrew Bostom "The legacy of Jihad" und "The legacy of islamic antisemitism".

    Das sind Bücher über den heutigen Islam, seine Doktrinen und das Verhältnis zu einer liberalen Demokratie. Wenn sie wissen wollen, was wirklich im 7. und 8. Jahrhundert passiert ist, dann empfehle ich:

    3. Norbert G. Pressburg "Goodbye Mohammed"

    4. Ohlig/Puin "Die dunklen Anfänge". Neue Forschungen zur Entstehung und frühen Geschichte des Islam.

    Danach werden sie wahrscheinlich etwas sachkundiger und gnädiger über PI urteilen.

    LG

    Bhigr

    AntwortenLöschen
  45. Wegen rechtsextremen Seiten wie PI bin ich den Grünen beigetreten. Alle anderen verfassungsgemäßen Parteien sind auf dem rechten Auge blind.

    AntwortenLöschen