«Und ich möchte hier mal als Jüdin sagen ...»

"Über Irena Wachendorffs Gründe, sich diese Biografie zuzulegen, lässt sich spekulieren, letztlich bleibt es ihr Geheimnis. Es liesse sich als private Extravaganz abtun, wäre sie damit nicht so offensiv an die Öffentlichkeit gegangen – in Schulklassen gab sie «Kindern in ihrer Eigenschaft als ‹Jüdin› und Tochter Überlebender Einblick in das Schicksal jüdischer Familien im 3. Reich» – und hätte sie sie nicht instrumentalisiert, um gegen Israel zu hetzen. Pro-Israel- Aktivisten sind für sie die «Neonazi- Truppen unter den Juden», und über die Hamas sagt sie: «Gäbe man der Hamas die Chance, ohne Gesichtsverlust einschwenken zu können ... Sie würde es tun!» Oder: «... ich sehe mein Ziel noch ferne, da solche Extremisten wie Islamisten und Zionisten diese meine Vision von friedlicher jüdischer Existenz, nicht teilen wollen.» Eifriger Unterstützer Wachendorffs war Ruprecht Polenz, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, auf dessen Facebook-Seite sie mit ihren israelkritischen Statements oft vertreten war."




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