Allmählich glaube ich ja, dass der immer komplexer werdende Alltag
viele Menschen überfordert. Nachvollziehen kann ich das übrigens auch –
gibt es doch so einige kleine und große Herausforderungen, die quasi
allerorts auflauern. Eine davon hat früher mal Spaß gemacht und nennt
sich Konsum. Denn seit die Menschen nicht mehr einfach nur Einkaufen
oder Shoppen gehen, sondern zu „kritischen Verbrauchern“ avanciert sind,
gleicht das einstmals simple Konsum-Prozedere (umsehen, zugreifen,
zahlen, fertig) einem Marsch durch vermintes Terrain.
Sowohl die Obstabteilung als auch die Kleiderstange bilden längst schon ein Stück politische Weltbühne. Und wer ein Hemd kaufen möchte, kauft nicht einfach nur ein Hemd, sondern entscheidet damit auch wahlweise über das Schicksal unserer Gesellschaft, der Erde, gar der Menschheit – also eigentlich über das große Ganze.
Sowohl die Obstabteilung als auch die Kleiderstange bilden längst schon ein Stück politische Weltbühne. Und wer ein Hemd kaufen möchte, kauft nicht einfach nur ein Hemd, sondern entscheidet damit auch wahlweise über das Schicksal unserer Gesellschaft, der Erde, gar der Menschheit – also eigentlich über das große Ganze.