Das soziale und gesellschaftliche Miteinander funktioniert nur mit
ein paar Grundregeln. Wer beispielsweise falsch parkt und dabei erwischt
wird, hat sein Bußgeld zu zahlen. Wer versehentlich Rotwein über den
Perserteppich des Nachbarn kippt, muss für den Schaden aufkommen
(zumindest jedoch dessen Haftpflichtversicherung). Und wenn ein Kapitän
den eigenen Dampfer zu Schrott fährt, sollte auch er die Konsequenzen
ziehen. Das nennt man Verantwortung für das eigene Tun inklusive der
eigenen verursachten Fehler.
Allerdings gehört zu jeder Regel auch eine Ausnahme. So gilt in Bezug auf Verantwortung die Devise, dass das dazugehörige Bewusstsein in dem Maße abnimmt, wie der Abstand zum Volk zunimmt. Während Verantwortung für „den kleinen Mann“ verpflichtend ist, stellt sie für gewählte Volksvertreter oftmals lediglich ein Nice-to-have dar. Kann man an den Tag legen, muss man aber nicht, wie aktuell in Rheinland-Pfalz zu beobachten ist.
Allerdings gehört zu jeder Regel auch eine Ausnahme. So gilt in Bezug auf Verantwortung die Devise, dass das dazugehörige Bewusstsein in dem Maße abnimmt, wie der Abstand zum Volk zunimmt. Während Verantwortung für „den kleinen Mann“ verpflichtend ist, stellt sie für gewählte Volksvertreter oftmals lediglich ein Nice-to-have dar. Kann man an den Tag legen, muss man aber nicht, wie aktuell in Rheinland-Pfalz zu beobachten ist.